Coburg
Vorschlag

"Schadensbegrenzung" am Coburger Albertsplatz?

Die Gemeinschaft Stadtbild Coburg will sich an den Kosten beteiligen, um optische Korrekturen am Neubau am Albertsplatz/Ecke Kuhgasse vorzunehmen.
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Diskussion um das von der städtischen Wohnbau errichtete Haus am Albertsplatz/Ecke Kuhgasse: Stadtbild Coburg spricht von "Schießscharten-Fenstern" und drängt auf einige optische Korrekturen. Foto: privat
Diskussion um das von der städtischen Wohnbau errichtete Haus am Albertsplatz/Ecke Kuhgasse: Stadtbild Coburg spricht von "Schießscharten-Fenstern" und drängt auf einige optische Korrekturen. Foto: privat
Der Neubau am Albertsplatz/Ecke Kuhgasse ist vielen Mitgliedern der Gemeinschaft Stadtbild Coburg schon länger ein Dorn im Auge. Allen voran werden die "groben Fensterkonturen" kritisiert. Stadtbild-Mitglied Werner Weiß spricht gar von "Schießscharten-Fenstern".

Jetzt geht Werner Weiß im Namen von Stadtbild in die Offensive: In einem Brief an die Stadtverwaltung bietet er an, dass sich Stadtbild an einer "optischen Schadensbegrenzung" finanziell beteiligt. Konkret stellt sich Werner Weiß drei Maßnahmen vor: 1. "Die beiden überdimensionierten kantigen Dachgauben werden farblich abgeschrägt, um sie niedriger erscheinen zu lassen."; 2. "Die nackten Fenster werden mit Faschen umrandet, um die schroffen Konturen abzumildern." 3. "Die Ein-Scheiben-Schaufenster an der Albertsplatzseite werden nachträglich mit Kämpfern unterteilt."

Werner Weiß ist sich sicher: "Diese drei Maßnahmen zur hätten trotz relativ geringen Aufwands einen hohen Effekt, um dem Prestigeobjekt Albertsplatz städtebaulich auch besser zu entsprechen. " Es wäre "ein Zeichen von Bürgernähe", so Werner Weiß, wenn Alternativ-vorschläge öffentlich dargestellt würden und die Coburger Bevölkerung mit entscheiden dürfte, welche Lösung sie präferiert.

Die finanzielle Beteiligung erklärt Werner Weiß damit, dass Stadtbild Coburg "sehr an einer optischen Angleichung des sterilen Neubaus an das filigrane denkmalgeschützte Nachbarensemble im Sinne unserer Satzung" gelegen sei.
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