Coburg
Polizeieinsatz

Samba-Festival Coburg: Joints, Gewalt und Alkohol

Abgeschleppte Autos und Alkoholexzesse: Die Polizei berichtet von den Einsätzen zum Samba-Festival am Samstag in Coburg.
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Im Verlauf des Samba-Festivals zwischen Freitag und Sonntag wurden von den Polizeibeamten im Hofgarten, auf dem Markt und in der Jonannisgasse gleich dreimal Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Es handelte sich um Personen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren die entweder öffentlich einen Joint rauchten oder Rauschgift bei sich hatten. Alle drei erwartet nun eine Anzeige.

13-Jährige mit 1,2 Promille Alkohol im Blut

Am Samstag gegen 23 Uhr teilte eine 13-Jährige der Security im Rathaus mit, dass ihre Handtasche mit Inhalt gestohlen wurde. Der durch die eingetroffene Polizeistreife durchgeführte Alkoholtest, ergab bei der Jugendlichen einen Wert von 1,2 Promille. Der Krankenwagen brachte das Mädchen in das Krankenhaus.
Außerdem gaben eine kurze Zeit später die Freunde der 13-Jährigen die Handtasche bei der Polizei ab und teilten mit, dass sie den Auftrag hatten, auf die Tasche aufzupassen. Das hatte die 13-Jährige wohl vor lauter Alkohol vergessen, meint die Polizei in ihrem Pressebericht.

Im Zeitraum zwischen Samstag und Sontag wurde ein 19-Jähriger gleich dreimal von der Samba-Veranstaltung verwiesen, weil er kein Bändchen bzw. Eintrittskarte vorweisen konnte. Das erste Mal entdeckte man ihn im Kongresshaus und dann zweimal im Innenbereich des Festivals. Den Jugendlichen erwartet jetzt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Leistungserschleichung.

19-Jähriger rastet aus

Am Sonntag etwa um Mitternacht rastete ein 19-Jähriger im Kleinen Rosengarten beim Kunstverein aus und schlug nach einem 22-Jährigen. Nachdem der 19-Jährige sehr aggressiv war, wurde er von den hinzugerufenen Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Den Jugendlichen erwartet jetzt eine Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung.

Im Rahmen des Samba-Festivals wurden insgesamt vier Autos am Glockenberg und in der Marienstraße abgeschleppt.


Sie standen verkehrswidrig in der Feuerwehrzufahrt. Alle vier Fahrer erwartet eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Außerdem müssen sie die Abschleppkosten sowie einen Strafzettel bezahlen.

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