Trainerin Martina Altscher beschreibt das Konzept: "Kinaesthetics lässt sich mit ‚Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung‘ übersetzen.Im Kurs lernen die Pflegenden, ihre eigene Bewegung bewusst wahrzunehmen, um dem Patienten eine gezielte Bewegungsunterstützung anbieten zu können." "Patientin" Michaela Beyersdorfer und "Pflegerin" Doreen Kapler-Seifert führen es vor: Schritt für Schritt bewegt die Betreuerin die bettlägerige Klientin zur Bettkante, um sie dann langsam in die sitzende Position zu bringen.
"Wichtig ist, dass man dem Patienten die Zeit gibt, die er braucht", sagt Kapler-Seifert. Die Kursteilnehmerinnen sind begeistert von Kinaesthetics und bestätigen die Arbeitserleichterung durch die neuartige Vorgehensweise. Stärker "miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander" hat Andrea Kolb gelernt. Reina Freeß erklärt, wie man den Patienten im Sitzen zunächst nach vorn beugen muss, um ihn mit Hilfe der Schwerkraft ohne Heben vom Sitzen zum Stehen zu bringen. Es gelte dabei, das Gewicht nach unten zu verlagern, statt den Patienten nach oben zu zerren, ergänzt Esther Smets.

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