Coburg
CSU Coburg-Stadt

René Boldt ist der neue Kreisvorsitzende

Der Kreisverband CSU Coburg-Stadt hat einen neuen Vorsitzenden: René Boldt, bislang Kreisgeschäftsführer.
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René Boldt bei seiner Rede im Creidlitzer Schützenhaus. Foto: Simone Bastian
René Boldt bei seiner Rede im Creidlitzer Schützenhaus. Foto: Simone Bastian
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Boldt erhielt bei der Delegiertenversammlung am Freitagabend im Creidlitzer Schützenhaus 65 von 70 gültigen Stimmen; zwei Stimmzettel waren ungültig. Einen Gegenkandidaten hatte Boldt nicht.

Birgit Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt, war nach sechs Jahren an der Spitze des Kreisverbands nicht mehr angetreten. In ihre Amtszeit fielen unter anderem die Bundestagswahl 2013 und die Kommunalwahl 2014. Sie wolle sich nun auf ihr Amt als hauptamtliche Bürgermeisterin konzentrieren, sagte Weber. "Ich bin gewählte Zweite Bürgermeisterin bis 2020, und ich sage es deutlich: Ich habe nicht vor, aus der Kommunalpolitik auszusteigen", betonte sie und erhielt dafür ausdauernden und kräftigen Beifall.

"Du hast die CSU nach schweren Zeiten übernommen und durch deine unnachahmliche Art, durch dein freundliches, aber gleichzeitig bestimmt agierendes Wesen wieder zurück in die Erfolgsspur gesetzt", würdigte ihr Nachfolger René Boldt Webers Wirken.

Weber war 2011 gewählt worden, nachdem Christian Meyer nach zwei Jahren das Amt niedergelegt hatte. Auch dessen Vorgänger Jürgen Oehm war nur zwei Jahre im Amt.

Er wolle "Bewährtes fortsetzen, verstärken und neue Akzente setzen, wo sich die Chance bietet oder der Wandel es erfordert", kündigte Boldt in seiner Bewerbungsrede an. Dazu gehören für ihn neue Formate für Parteiveranstaltungen genauso wie eine Kommunikation mit den Mitgliedern über E-Mail und soziale Medien.

Boldt einfließen, dass Birgit Weber bei der Kommunalwahl 2020 wieder Spitzenkandidatin werden könnte - zumindest sprach er davon, dass die CSU die Oberbürgermeisterin stellen wolle. Die ersten Attacken gegen die SPD ritt er bereits gestern und warf Oberbürgermeister Norbert Tessmer sowie Dritten Bürgermeister Thomas Nowak die Vermischung von Amt und Parteiarbeit vor: Tessmer habe sich im Dienstwagen zum Politischen Aschermittwoch der SPD nach Vilshofen fahren lassen, Nowak gebe auf der SPD-Homepage seinen Dienstsitz als Adresse an. Hier müsse der OB als Dienstvorgesetzter einschreiten.


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