Coburg
Ansiedlung

"Nanu-Nana" sucht Personal für Coburg

Der Spezialist für Geschenke und Wohnaccessoires eröffnet Mitte März im ehemaligen "Heyder"-Gebäude in der Spitalgasse.
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Die Kette "Nanu Nana" baut derzeit das ehemalige Schuhhaus Heyder um. Auf rund 200 Quadratmetern werden voraussichtlich ab Mitte März Geschenkartikel und Wohnaccessoires verkauft. Foto: Ulrike Nauer
Die Kette "Nanu Nana" baut derzeit das ehemalige Schuhhaus Heyder um. Auf rund 200 Quadratmetern werden voraussichtlich ab Mitte März Geschenkartikel und Wohnaccessoires verkauft. Foto: Ulrike Nauer
Noch gute eineinhalb Monate, dann will die Kette "Nanu-Nana" in der Spitalgasse 28 ihre Coburger Filiale eröffnen. Im ehemaligen Schuhhaus Heyder werden dann Geschenkartikel und Wohnaccessoires angeboten. Für den Standort Coburg sucht Nanu-Nana derzeit noch Personal.

"Wir suchen alles - von der Filialleitung bis zu Verkäufern in Voll- und Teilzeit", sagt die stellvertretende Expansionsleiterin der Kette, Cäcilia Hoppe, auf Tageblatt-Nachfrage. Ab August wolle das Unternehmen dann auch in Coburg ausbilden - in den Berufen Verkäufer/in sowie Einzelhandelskaufmann und -frau. Details zu den Jobangeboten gibt es auf der Homepage: www.nanu-nana.de.

Derzeit werde das "Heyder"-Gebäude umgebaut, berichtet Cäcilia Hoppe. Mitte März soll bereits eröffnet werden. "Bis dahin ist noch sehr viel zu tun, aber wir sind ein eingespieltes Team." Rund 200 Quadratmeter Verkaufsfläche werden zur Verfügung stehen: im Erdgeschoss, im Zwischengeschoss und im ersten Stock.
Das Warensortiment von Nanu-Nana bewege sich im "preiswerten" Rahmen, sagt Hoppe. In Deutschland betreibt die Kette mehr als 304 Filialen - alles "unselbstständige Zweigstellen", da Nanu-Nana kein Franchising betreibt. Die Coburger Filiale liege größenmäßig im Durchschnitt, so Hoppe.


Gut aufgestellt im Dekosegment

Nanu-Nana sei durchaus ein Wunschkandidat für die freigewordene Immobilie in der Spitalgasse gewesen, betont Coburgs Citymanager Jörg Hormann im Gespräch mit dem Tageblatt - auch wenn die Stadt bei der Suche nach einem neuen Mieter für die Geschäftsräume natürlich kein Mitspracherecht gehabt habe. "Der Eigentümer des Hauses hat gewechselt", erklärt Hormann.

"Nanu Nana ist in nahezu allen Oberzentren vertreten und immer gut besucht." Zusammen mit der Neueröffnung der "Depot"-Filiale im ehemaligen Herrenausstatter Kaspar am Marktplatz habe Coburg nun ein "ordentliches Pfund", was das Deko- und Wohnsegment angehe, sagt Hormann. Bisher sei diese Sparte in Coburg "unterbesetzt" gewesen. Dass sich Nanu-Nana für die Spitalgasse entschieden habe, zeige, welch hohen Wert dieser Standort genieße, erläutert Hormann. "Die 1-a-Lage läuft, und zwar richtig gut!"

Andererseits habe Coburg die Schließung von Kaspar und Heyder "richtig weh getan", gibt der Citymanager zu. Herrenausstatter und Schuhhaus hätten eben eine ganz spezielle Kundengruppe angesprochen - der fehle nun eine Einkaufsmöglichkeit. Aber Hormann will die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich vielleicht doch wieder ein Mode- oder Schuhfachgeschäft in Coburg ansiedelt.

1875 hatte Franz Heyder das Schuhgeschäft in der Spitalgasse gegründet. Im Dezember 2016 hatte es für immer seine Türen geschlossen.
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