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Gemeinderat

Meederweg in Neida wird saniert

Das Gremium beschloss in seiner jüngsten Sitzung, Straßen und Wege im Gemeindegebiet zu sanieren. Die Reihenfolge bestimmt eine Prioritätenliste.
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Der Meederweg im Gemeindeteil Neida ist einem desolaten Zustand. Die Straßendecke soll im Frühjahr des kommenden Jahres saniert werden. Foto: Gabi Arnold
Der Meederweg im Gemeindeteil Neida ist einem desolaten Zustand. Die Straßendecke soll im Frühjahr des kommenden Jahres saniert werden. Foto: Gabi Arnold
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Mit den Schlaglöchern, Mulden und Buckeln soll es im Gemeindegebiet ein Ende haben: Der Gemeinderat beschloss am Montagabend mehrheitlich die Sanierung desolater Straßen auf der Grundlage einer Prioritätenliste. Nach einer Besichtigung zweier Straßenzüge wurde klar, dass die im Haushalt veranschlagten Kosten nicht ausreichen, um die Straßen instand zu setzen. Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) hielt alternative Finanzierungen bereit.


Voraussichtliche Kosten von 150 000 Euro

Bei der Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße des Ortsteils Ottowind nach Rottenbach (Gemeinde Lautertal) übersteigen die voraussichtlichen Kosten von 150 000 Euro den im Haushalt eingeplanten Kostenrahmen um 50 000 Euro. Um dieses Defizit zu decken, so Höfer, müsse die Gemeinde in andere Haushaltsstellen greifen.
Da in der Thüringer Straße zunächst der Kanalausbau anstehe, könne hier Geld verwendet werden. Die Kosten entstehen, da die Gemeindeverbindungsstraße bei der Herstellung teilweise abgefräst und der Unterbau verstärkt werden müsse, erklärte der Bürgermeister. Der Straßenzug soll auf einer Länge von knapp 750 Meter Länge neu ausgebaut werden. "Die neu aufgebrachte Asphaltschicht wird dann einige Jahre halten," so Höfer. Wegen der Allee könne die Straße nur auf einer Breite von vier Metern ausgebaut werden. Die Straße soll nach dem Vorbild des Elsaer Weges hergestellt werden. "Der Elsaer Weg ist ein Spiegelbild dessen, was wir wollen," so das Gemeindeoberhaupt. Nach Sanierung sei sei eine Lücke geschlossen und die Straße auf einer Länge von 1,5 Kilometer hergestellt.


Kurve soll einbezogen werden

Mit diesem Vorgehen war Gemeinderat Ehrhardt Kräußlich nur bedingt zufrieden. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler bestand darauf, dass auch die Kurve in Richtung Rottenbach in die Sanierung einbezogen werde. "Diese Stelle war doch ausschlaggebend damit die Straße überhaupt eine Priorität bekam", betonte er. Höfer unterbreitete den Vorschlag dieses Stück zeitgleich zu entschärfen, finanziert soll diese zusätzliche Maßnahme aus dem Straßenunterhalt werden - hier sei Verfügungsrahmen vorhanden. Dem stimmte die Mehrheit (12:2) des Gemeinderates zu, so dass die Arbeiten nun ausgeschrieben werden können.


Meederweg ist im schlechten Zustand

Auch der Meederweg im Gemeindeteil Neida steht auf der Liste der Prioritäten ganz oben. Mit gutem Grund: "Der Straßenzug ist grottenschlecht", sagte Höfer. Nach einer Begutachtung des Ingenieursbüros belaufen die geschätzten Kosten auf 100 000 Euro, im Haushalt vorgesehen sind hierfür 80 000 Euro. Über eine Restfinanzierung soll beraten und diese nachgereicht werden. Um die Fahrzeuge, die von Birkenmoor kommen, in der Geschwindigkeit zu bremsen, soll am Ortseingang von Neida die Straße eventuell verengt werden. Davon hielt Tobias Bauersachs (CSU/Landvolk) nichts. "Eine Verengung halte ich für Blödsinn." Um Kosten zu sparen schlug Matthias Korn, Fraktionsvorsitzende CSU/Landvolk, vor, mit den Bauarbeiten erst im Frühjahr 2017 zu beginnen. "Im Oktober 2016 sind die Firmen voll mit Aufträgen, im Frühjahr könnte es günstiger werden und man könnte eventuell die 20 000 Euro einsparen", betonte er. Mehrheitlich stimmte der Gemeinderat dem zu.
Die Sanierung der Ortsstraße Sandgraben in Neida und die Brücke über das Gewässer Sulzbach wurde von der Tagesordnung genommen. Laut Höfer könne erst eine genaue Finanzierung ausgearbeitet werden, wenn das Ausschreibungsergebnis zur Brückensanierung vorliegt.


Acht Bänke für Ahlstadt

Im Rahmen der Dorferneuerung sollen in Ahlstadt acht Sitzbänke aufgestellt, vier Dorfpumpen erneuert werden und als letzte Maßnahme der zweite Bauabschnitt des Eckenweges ausgebaut werden.


Siegfried Löhnert geehrt

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Roten Kreuz in der Bereitschaft Bad Rodach wurde Siegfried Löhnert geehrt. Bürgermeister Höfer lobte das hervorragende Engagement, das Löhnert neben seinem Beruf als Busfahrer ehrenamtlich leiste. Löhnert verwaltet seit zwölf Jahren als Kassierer die Finanzen, kümmert sich um die Wartung und Pflege der Fahrzeuge und die Einteilung der Dienste an der Waldbühne Heldritt. Löhnert bekam dafür das Ehrenkreuz des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann überreicht.
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