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Coburg
Ehrung

Marius Popp macht sich um die Coburger Kirchenmusik verdient

Marius Popp, der auch Leiter des Konzertchores des Coburger Sängerkranzes ist, wurde für sein außerordentliches Engagement um das Gemeinwohl geehrt. Bekannt sind die von ihm organisierten Konzertreisen durch ganz Europa.
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Marius Popp Foto: Moritz Brückner
Marius Popp Foto: Moritz Brückner
"Es ist das erste Mal, dass ich das hier mache, somit ist es auch für mich etwas ganz Besonderes." Mit diesen Worten begann Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) die Ehrungszeremonie für Marius Popp in der Regimentsstube des Rathauses.

Marius Popp ist Dekanatskantor in Kronach und bekam am Montag die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Der Orden ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Mit der Auszeichnung wird das außergewöhnliche Engagement von Marius Popp im Bereich der Kirchenmusik gewürdigt. Vor allem die Pflege von A-cappella-Werken liegt ihm am Herzen.

"Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob nicht", sprach Norbert Tessmer den Geehrten dann direkt an.
Er, Marius Popp, trage maßgeblich dazu bei, dass Orgelmusik als ein bedeutendes Symbol vor allem im Bereich Kronach, aber auch in ganz Europa wahrgenommen werde.

Dies gelingt ihm zum Beispiel, indem er als Chorleiter des Konzertchors Coburg Sängerkranz internationale Konzertreisen organisiert. Dessen künstlerische Leitung hat Popp seit 2006. Zusammen mit dem Dekanats-Chor Kronach fanden bereits Auftritte unter anderem in Venedig, Paris, Bratislava und St. Johann statt.

Den ersten Klavierunterricht erhält Popp mit vier Jahren.

Bereits 1962 tritt er erstmals als Pianist auf. Es folgen ein Studium an der Fachakademie für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth und ein Kapellmeister-Studium an der Musikhochschule Köln. Heute arbeitet der in Rumänien geborene Musiker mit zehn verschiedenen Chören zusammen. Er ist im In- und Ausland als Dirigent, Organist, Pianist und Cembalist unterwegs.

Dekanatskantor in Kronach ist Popp bereits seit 2002 und es ist sein Ziel, die Zusammenarbeit mit anderen Chören zu fördern. Das Interesse von Schülern und jungen Menschen soll geweckt werden und so arbeitet Popp oft auch mit Schulchören zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Musizieren, sondern auch, die Schüler zu aktiver Teilnahme anzuregen. "Damit leisten Sie auch einen Beitrag zur Völkerverständigung", sagt Tessmer.

Das letzte Wort hatte dann der Geehrte selbst: "Ich fühle mich natürlich sehr geehrt für diese hohe Auszeichnung. Ich werde versuchen, meine Arbeit so fortsetzen, wie ich sie jetzt erledige", sagte er. Besonderer Dank gelte seiner Ehefrau, die immer an seiner Seite stehe. "Ohne dich hätte ich das alles nicht so machen können. Dafür bin ich dir sehr dankbar", richtete er sich direkt an sie.

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