Wie Jürgen Stadter, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, auf Nachfrage bestätigte, ist die Polizei unweit des Radwegs an der Lauter am Freitagnachmittag fündig geworden. Wegen der hereinbrechenden Dunkelheit mussten die Arbeiten aber zunächst abgebrochen werden. Am Samstagvormittag wurde die Suche fortgesetzt.

Die Polizei hatte am Donnerstag den Hinweis erhalten, dass Mitte der 90er Jahre dort ein männlicher Toter vergraben worden sein sollte. Details wollte Stadter dazu zunächst nicht nennen, die Ermittlungen laufen.


Rechtsmedizin untersucht die Leichenteile

Die Leichenteile sollen jetzt im rechtsmedizinischen Institut in Erlangen untersucht werden. Dabei werde auch geklärt, ob es sich bei dem Toten tatsächlich um einen Mann handelt, so Stadter. Aufgrund des Hinweises gehe die Polizei aber davon aus.

Um zum Fundort unter der Stadtautobahn zu gelangen, mussten zunächst Büsche und Bäume entfernt werden. Da die Lage der Leichenteile nicht exakt bekannt war, hätten sich die Kollegen vorsichtig vortasten müssen. Selbst der Einsatz eines Leichenspürhundes und eines Spezialisten für Bodenuntersuchungen führte zunächst nicht zum Erfolg. Ein etwa 25 Meter langes und ein Meter breites Loch zeugte am Samstagmittag noch von der abgeschlossenen Suche.

Wie die Polizei am Samstagabend mitgeteilt hat, dauern die Ermittlungen zu den Gesamtumständen und insbesondere zur Personenidentifizierung an. Mit detaillierteren Ergebnissen rechnet Stadter aber nicht vor Mitte der kommenden Woche. mit pol