Coburg
Hochschule

Lob für den "Coburger Weg" von höchster Stelle

Beim Antrittsbesuch von Minister Ludwig Spaenle gab es am Freitag ˆviel Lob für die Konzepte und Initiativen - und ein Ziel.
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Die Coburger Hochschule sieht nicht nur von außen innovativ aus (hier die neue Aula), sondern leistet auch drinnen wichtige Beiträge für die Wissenschaft. Foto: Jochen Berger
Die Coburger Hochschule sieht nicht nur von außen innovativ aus (hier die neue Aula), sondern leistet auch drinnen wichtige Beiträge für die Wissenschaft. Foto: Jochen Berger
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Was interessiert einen Minister, der jetzt sowohl für die Schulen als auch für die Hochschulen zuständig ist, wenn er zu seinem Antrittsbesuch an eine Hochschule kommt? Er richtet sein Augenmerk darauf, wie die Übergänge von den weiterführenden Schulen an die Hochschulen so gestaltet werden können, damit sie gut gelingen.

Bei seinem Besuch an der Coburger Hochschule konnte sich Ludwig Spaenle (CSU) am Freitag davon überzeugen, dass es hier eine Reihe von Programmen gibt, die Schüler auf die Hochschule vorbereiten und ihnen den Studienstart erleichtern. "Ich bin begeistert von den innovativen Konzepten, die hier umgesetzt werden", sagte er. Die Begeisterung des neuen bayerischen Wissenschafts- und Kultusministers bezog sich zum einen auf die Aktionen und Initiativen, mit denen die Hochschule Coburg seit etlichen Jahren Mädchen und junge Frauen für technische Berufe begeistern will und Studierende in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen mit vielfältiger Förderung durch das Studium begleitet.

Zum anderen zeigte er sich überzeugt davon, dass der von der Hochschule eingeschlagene Weg der fächer- und Studiengangs übergreifenden Zusammenarbeit der richtige ist. Spaenle über den "Coburger Weg": "Hier hat die Hochschule bayernweit Modellcharakter!"

Hochschulpräsident Professor Michael Pötzl wünscht sich für die Zukunft noch eine stärkere organisatorische Flexibilität, um gerade die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen weiter voranbringen zu können.
Auch im Bereich der Forschung kann sich Oberfranken sehen lassen, davon ist Staatsminister Spaenle überzeugt. Mit der Technologie-Allianz-Oberfranken (TAO) sei ein Konzept entwickelt worden, mit dem es gelinge, die Forschungsschwerpunkte in der Region weiter zu stärken und neue, zukunftsträchtige Felder wie die Gesundheitsförderung zu etablieren. Michael Pätzl gab in diesem Zusammenhang das Ziel aus, dass sich Coburg vom Hochschulstandort weiterentwickelt zu einem Wissenschafts- und Forschungsstandort. Bereits jetzt sehe er die Coburger Hochschule als "Ingenieursschmiede Oberfrankens". Und dies gelte es noch weiter auszubauen.

Urkunde für Pötzl

Übrigens: Für Pötzl hat nunmehr auch ganz offiziell die zweite Amtszeit als Präsident begonnen. Die entsprechende Ernennungsurkunde hatte Spaenle gestern dabei, weshalb es letztlich gar ein doppelter Antrittsbesuch war. ct



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