Coburg

"Landmadla" wollen zeigen, was Franken ausmacht"

Das "Landmadla" der Mediengruppe Oberfranken feierte seinen ersten Geburtstag - so fränkisch und überraschend wie das Frauenmagazin selbst.
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Landmadla haben Rückgrat und jede Menge Spaß: Produktmanagerin Corinna Igler (links) und Redakteurin Friederike Stark sind immer auf der Suche nach guten Stories Fotos: Christina Hauptmann
Landmadla haben Rückgrat und jede Menge Spaß: Produktmanagerin Corinna Igler (links) und Redakteurin Friederike Stark sind immer auf der Suche nach guten Stories Fotos: Christina Hauptmann
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"Landmadla" ist "Post von Fränkinnen für Fränkinnen" und erscheint in der Mediengruppe Oberfranken, zu der auch das Coburger Tageblatt gehört. Kürzlich feierte das Team mit vielen Leserinnen auf dem Coburger Albertsplatz seinen ersten Geburtstag.
Welche Idee hinter dem "Landmadla" steckt und was man haben muss, um ein Landmadla zu sein, das erklärt Corinna Igler, Produktmanagerin und Redakteurin, im Interview.

Das "Landmadla" ist ein Jahr jung geworden. Zur Feier des Tages gab es auf dem Coburger Albertsplatz statt Kaffee und Kuchen Bier und Cup-Cakes. Warum will das "Landmadla" anders sein?
Corinna Igler: Das "Landmadla" ist ja ein fränkisches Frauenmagazin, und wir versuchen mit jeder Ausgabe, unsere Leserinnen zu überraschen. Fränkisch und überraschend - so sollte also auch unsere Feier werden. Deshalb haben wir uns für das Bier von drei fränkischen Brauerinnen, den Bierfeen aus Hof, und für die Cup-Cakes einer kreativen jungen Frau aus Kronach, Tina Rebhan von "Cake Rockery", entschieden.
Beim Magazin "Landmadla" geht es uns nicht in erster Linie darum, anders zu sein, sondern außergewöhnlich.
Wir wollen zeigen, was es in unserer Region Tolles zu entdecken gibt, Dinge, die man bisher vielleicht noch nicht kannte, wir wollen die Geschichten von Menschen erzählen, die hier leben - und so zeigen, was Franken ausmacht.

Von der Idee zum "Landmadla" bis heute ist ein Jahr vergangen. Hat das Magazin in dieser Zeit laufen gelernt?
Ja, das hat es tatsächlich. Was nicht heißt, dass es mittlerweile ein Selbstläufer ist. Es ist tatsächlich ein bisschen wie mit einem Kind: Das "Landmadla" hat sich in dem Jahr ganz schön entwickelt. Aus einem Vierseiter sind mittlerweile 68 Seiten geworden; statt unregelmäßig erscheint es nun tatsächlich Monat für Monat, immer am letzten Freitag. Das heißt, am letzten Freitag eines Monats wird die Ausgabe für den Folgemonat verschickt. Das alles war aber nur möglich, weil das "Landmadla"-Team gewachsen ist und so immer mehr "Mütter" das "Landmadla" an die Hand genommen und ihm beim Laufen lernen geholfen haben.

Raus aus den Babyschuhen, rein in den umkämpften Markt anderer Frauenmagazine. Warum hat "Landmadla" eine Zukunft?
Weil es mit den anderen Frauenmagazinen nicht direkt vergleichbar ist. Die meisten Frauenmagazine sind überregional, das "Landmadla" hat wirklich nur Franken im Blick. Statt einfach nur die neuesten Trends zu zeigen, wie in anderen Frauenzeitschriften, verraten wir auch gleich noch, wo in Franken man die tollen Klamotten shoppen, wo man die neueste Trendsportart in der Region erleben oder ausprobieren kann. Die Leserin muss also nicht lange suchen. "Landmadla" will ihr nicht nur Inspirationen geben, sondern ihr vielmehr auch gleich die Umsetzung ermöglichen.
Außerdem ist das "Landmadla" ein sehr persönliches Magazin, schon alleine, weil es nicht zwischen den ganzen anderen Magazinen am Kiosk liegt, sondern schön verpackt und immer mit einer kleinen Überraschung nach Hause in den Briefkasten kommt.

Wie viele Freundinnen hat das "Landmadla" denn schon?
Das "Landmadla" hat mittlerweile über 2500 Freundinnen, zu denen das Heft nach Hause kommt. Weitere 7500 "Landmadla"-Hefte werden bei Veranstaltungen in Franken verteilt oder gehen an Partner-Unternehmen in der Region, die mit dem Magazin wiederum ihren Kundinnen eine Freude bereiten wollen. Der Freundeskreis wird stetig größer, angefangen haben wir mit zwölf Leserinnen.

Auf Euren T-Shirts bei der Feier stand auf Eurem Rücken: Hast Du das Zeug zum "Landmadla"? Wie muss man denn sein als echtes Landmadla?

Auf keinen Fall, wie viele vielleicht glauben, ein Landei. Ein Landmadla ist manchmal ein verrücktes Huhn, es träumt von der großen Welt und wacht am liebsten in Franken auf. So haben wir es in unserem Imagefilm, den man auch auf der Websitelandmadla.de sehen kann, beschrieben. Es ist keineswegs so, dass nur die Mädels, die auf dem Land leben, das Zeug zum Landmadla haben. Vielmehr haben das alle Frauen, die in Franken leben - egal ob in der Stadt oder im "Kaff". Denn sie alle haben mindestens das eine gemeinsam: Sie leben in Franken. Und wie die meisten Frauen lieben sie es, mit Freundinnen zu ratschen, zu feiern - ganz egal ob auf der Kirchweih oder in der hippen Bar. Und sowieso trägt ein Landmadla gerne tolle Klamotten, bastelt hin und wieder schöne Sachen - egal ob liebevolle und vielleicht praktische Dinge für sich selbst und zum Verschenken oder an der Karriere beziehungsweise Familie. Kurz gesagt: Ein Landmadla liebt Traditionen, denkt aber gerne auch mal anders.

Das Gespräch führte Christina Hauptmann, die auch schon stolz zum "Club der Landmadla" zählt.

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