Coburg

Kunstverein Coburg behält Parkplätze doch

Trotz der geplanten Bebauung des Gefängnis-Grundstücks sollen dem Coburger Kunstverein auch künftig zehn Stellplätze zur Verfügung stehen.
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Auch in Zukunft sollen den Besuchern des Kunstvereins exklusiv Parkplätze zur Verfügung stehen - selbst wenn das gegenwärtig dafür genutzte Gelände bebaut wird. Foto: Jochen Berger
Auch in Zukunft sollen den Besuchern des Kunstvereins exklusiv Parkplätze zur Verfügung stehen - selbst wenn das gegenwärtig dafür genutzte Gelände bebaut wird. Foto: Jochen Berger
Kunstvereins-Vorsitzender Jochim Goslar ist hörbar erleichtert. "Wir werden unsere zehn Parkplätze behalten", fasst Goslar ein - nach eigenem Bekunden - "sehr konstruktives" Gespräch mit Bürgermeisterin und Baureferentin Birgit Weber zusammen.


Anlass für dieses Gespräch waren Pläne, die im Zuge von Umbaumaßnahmen am ehemaligen DSZ-Gebäudekomplex auch einen Bebauung der seit Jahren offiziell als Parkplatz genutzten freien Fläche zu Füßen des Kunstvereins vorsehen. Diese vorläufigen Pläne eines privaten Investors, die Ende letzten Jahres im Bausenat präsentiert worden waren, sehen eine massive dreigeschossige Bebauung des Geländes vor, auf dem ehedem das Coburger Gefängnis stand.


Das Ambiente erhalten

Noch seien diese Pläne vorläufig, betont Goslar nach dem Gespräch mit der Baureferentin. Die Stadt werde sich "selbstverständlich an diese mündliche Zusage halten", versicherte Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber auf Anfrage mit Blick auf die in Rede stehenden zehn Parkplätze, die vor Jahren vom damaligen Bürgermeister und Baureferenten Hans-Heinrich Ulmann zugesichert worden waren. Ob diese Parkplätze dann genau an der heutigen Stelle bleiben können oder an anderer Stelle neu entstehen, sei noch nicht entschieden.


Nachdem der Kunstverein zuvor erst durch die öffentliche Berichterstattung auch auf infranken.de von den konkreten Bebauungsplänen erfahren hatte, sei nun versprochen worden, den Kunstverein rechtzeitig während der weiteren Planung zu informieren. Für Goslar verbindet sich mit dieser Zusage auch die Hoffnung, dass das bestehende Ambiente zu Füßen des Ausstellungspavillons am Rande des Kleinen Rosengartens zusammen mit dem dort angelegten kleinen Freiluft-Theater erhalten bleibt.

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