Kilometerweit war die Rauchsäule sichtbar, die am Donnerstag den Einsatzkräften weithin den Weg zum Brandort in Roth am Forst zeigte. Auf 300.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden der beim Brand einer Lagerhalle in dem Ortsteil von Grub am Forst entstanden ist. Das Gebäude sowie mehrere darin abgestellte Fahrzeuge wurden ein Raub der Flammen.
Am Nachmittag, gegen 14.30 Uhr entdeckte ein Autofahrer das Feuer an der Scheune in der Brückenstraße und setzte den Notruf ab. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das etwa 15 auf 15 Meter große Gebäude bereits in Flammen. Durch ihr rasches Eingreifen konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus verhindern. Allerdings war die Scheune nicht mehr zu retten. Sie brannte komplett nieder, wodurch auch vier darin abgestellte Wohnmobile, ein Traktor und mehrere landwirtschaftliche Geräte zerstört wurden.


Hoher Sachschaden

Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt, allerdings entstand hoher Sachschaden. Insgesamt waren rund 170 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei an die Einsatzstelle geeilt. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, der Kriminaldauerdienst aus Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Niederfüllbacher Wehr traf als erstes am Brandort ein. Die Wasserentnahme aus dem Füllbach erwies sich als schwierig. Um die Saugschläuche für die Feuerwehrpumpen ins Wasser zu bringen, musste zuerst das Eis auf dem Füllbach mühsam aufgehackt werden.


Drehleitern und Atemschutz

Schließlich konnten die Wehren aller umliegenden Orte gemeinsam die Flammen eindämmen. Dabei kamen auch zwei der im Landkreis vorhandenen Drehleitern und Kräfte mit schwerem Atemschutz zum Einsatz.