Kipfendorf
Wettbewerb

Kipfendorf gewinnt den Kreiswettbewerb

Bei der Urteilsfindung, welches Dorf das schönste ist, war für die Kommission vor allem wichtig, dass es in dem Ort einen Gemeinschaftssinn gibt.
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Wasser im Dorf ist der Kipfendorfer Dorfgemeinschaft sehr wichtig. Das Element Wasser spielt sowohl auf dem Kinderspielplatz in der Dorfmitte als auch am Ortsrand eine bedeutende Rolle; hier der Wasserlauf am Thieracher Weg. Foto:Thomas Neder
Wasser im Dorf ist der Kipfendorfer Dorfgemeinschaft sehr wichtig. Das Element Wasser spielt sowohl auf dem Kinderspielplatz in der Dorfmitte als auch am Ortsrand eine bedeutende Rolle; hier der Wasserlauf am Thieracher Weg. Foto:Thomas Neder
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Kipfendorf heißt der Sieger im Kreiswettbewerb "Das schönere Dorf - die schönere Stadt". Der Rödentaler Stadtteil setzte sich beim aktuellen Wettbewerb, der im Zeitraum von 2013 bis 2015 durchgeführt wurde, gegen 13 weitere Gemeinden durch. Platz zwei belegte Eicha, gefolgt von Ahorn. Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Kipfendorf wurden nicht nur die Erstplatzierten ausgezeichnet, sondern allen Teilnehmern für ihr Engagement hoher Respekt gezollt.

Wie die Vorsitzende des Beirates, Christine Heider, betonte, sei man in Coburg einen eigenen Weg bei der Ermittlung der Sieger gegangen. So werde bei der Bewertung die Entwicklung der Gemeinde in Betracht gezogen.
"Wenn wir immer nur den schönsten Ort nähmen, würde sich an der Spitze nur schwerlich etwas ändern", sagte Christine Heider und ergänzte: "Durch diese Besonderheit geben wie jeder Gemeinde eine Chance."
Die Bewertungskommission, der neben Christine Heider auch Wolfgang Dultz, Claus Höcherich, Bernd Lauterbach, Professor Johannes Körner, Günter Kob, Christine Reiniger Elisabeth Musbach und Thomas Neder angehörten, stellte die Kategorien "Dorf in der Landschaft", Grüngestaltung, "Baugestaltung" sowie "Soziales und kulturelles Leben" in den Fokus ihrer Betrachtungen. Vor allem auf letzteres Kriterium legte die Kommission besonderen Wert. "Was nützt das schönste Dorf, wenn der Ort ohne Leben ist?", fragte Christine Heider. Es wurden nach ihren Worten auch nicht unbedingt große Projekte besser bewertet.
Die Juroren sahen sich außer in den drei Siegerorten auch in Bischwind, Gleismuthhausen, Gleußen, Herreth, Lahm/Pülsdorf, Mährenhausen, Roßfeld, Rudelsdorf, Stöppach und Unterelldorf um. "Es ist uns sehr schwer gefallen, drei herauszuheben. Gewonnen habt ihr alle", rief Heider den Vertretern der teilnehmenden Orte zu. Aus diesem Grund habe sich die Jury entschlossen, alle Teilnehmer mit einer Prämie auszuzeichnen.


Kreis hervorragend vertreten

Dank sagte sie in diesem Zusammenhang an Lahm/Pülsdorf, das die Farben des Landkreises hervorragend auf Bezirksebene (Gold) und Landesebene (Bronze) vertreten habe.

Landrat Michael Busch (SPD) unterstrich, dass der Landkreis stolz auf den Wettbewerb sein könne. "Es war die absolut richtige Entscheidung, dieses Projekt nicht sterben zu lassen", betonte Busch. Gerade der demografische Wandel verlange, dass Dörfer lebenswert gestaltet werden, damit sich die Menschen dort wohlfühlten. "Das schönere Dorf - die schönere Stadt, das ist in keiner Weise überholt, es ist wichtiger denn je", unterstrich Michael Busch. Rödentals Bürgermeister Marco Steiner (FW) bescheinigte der Dorfgemeinschaft Kipfendorf, dass sie sehr aktiv sei: "Hier wird mehr gegeben als genommen." Die Abschlussveranstaltung bildete den würdigen Rahmen dafür, dass sich der Landkreis bei verdienten Förderern des Wettbewerbes bedanken konnte. Landrat Michael Busch dankte Elisabeth Musbach und Professor Johannes Körner für deren außergewöhnliches, langjähriges Engagement. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte er Elisabeth Musbach den Zinnteller des Landkreises und Professor Körner den Silbertaler des Landkreises Coburg.
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