Coburg
Umleitung

Kein Durchkommen zur Callenberger Straße

Die Bauarbeiten für die neue Fernwärmeleitungen gehen in die nächste Phase. Ab Montag wird die Umleitung ab der Callenberger Unterführung eingeschränkt.
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Der Weg in die Callenbergerstraße von der Unterführung aus wird ab Montag versperrt. Grafik: Klaus Heim
Der Weg in die Callenbergerstraße von der Unterführung aus wird ab Montag versperrt. Grafik: Klaus Heim
Autofahrer müssen sich in Coburg ab Montag auf weitere Einschränkungen einstellen. Der Grund: Die Bauarbeiten für die neue Fernwärmeleitung zwischen Lossau- und Kanalstraße treten in eine neue Phase.

Ab Montag können Autofahrer, die die Callenberger Unterführung stadteinwärts befahren, nur noch nach rechts Richtung Bahnhof abbiegen. Bereits seit 11. April gilt im Bereich Lossaustraße, Mohrenstraße, Kanalstraße, Raststraße und Kanonenweg eine Einbahnregelung. Bislang war es noch möglich, von der Callenberger Unterführung geradeaus Richtung Callenberger Straße zu fahren.

Das ist ab sofort nicht mehr möglich. Der Werksleiter des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAW), Peter Baj, will dies "so schnell wie möglich beheben" und veranschlagte dafür rund drei Wochen.


Häufig Probleme mit der Leitung

Der Grund für die gesamte Baumaßnahme ist der Umstand, dass die 1988 verlegten Leitungen für die Versorgung mit Fernwärme erneuert werden müssen. Diese liegen schon immer in einem Überschwemmungsgebiet, erklärte Baj. Daher habe es in der Vergangenheit immer wieder Probleme gegeben.

Der rund 800 Meter lange Bauabschnitt beginnt am Gelände des abgerissenen alten Milchhofs im Kanonenweg. Die Trasse führt dann über die Lossaustraße und Mohrenstraße, in die Kanalstraße bis zur Berufsschule. Bis zu diesem Punkt verlegt der ZAW zusammen mit der SÜC die neuen Leitungen, wie Baj erklärte.


3,5 Millionen Gesamtkosten

Am ersten Tag der Bauarbeiten kam es in der Callenberger Straße bereits zu langen Staus, die teilweise zurück bis zur Kreuzung gingen. Damit hatte Baj aber gerechnet: "Wir gehen davon aus, dass es in den ersten zwei Tagen negative Auswirkungen gibt."

Gedulden müssen sich die Coburger, die sich unter anderem auch noch mit den Arbeiten am Nordring herumplagen müssen, bis Anfang September. Bis dahin möchte Baj die gesamte Baumaßnahme abschließen. Etwa 3,5 Millionen Euro hat er dafür veranschlagt.
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