Laden...
Neida
Streit

Jetzt wird doch schon gebohrt für den Verkehrslandeplatz

Überraschend schnell haben am Montag die Bohrarbeiten auf dem Standort des geplanten Verkehrslandeplatzes bei Meeder Neida begonnen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Bevölkerung in Neida und Umgebung macht aus ihrer Meinung zu den Plänen, einen Flugplatz auf Meederer Gemeindegebiet zu bauen, keinen Hehl. Am Montag haben dennoch überraschend Probebohrungen begonnen. Foto: Oliver Schmidt
Die Bevölkerung in Neida und Umgebung macht aus ihrer Meinung zu den Plänen, einen Flugplatz auf Meederer Gemeindegebiet zu bauen, keinen Hehl. Am Montag haben dennoch überraschend Probebohrungen begonnen. Foto: Oliver Schmidt
+4 Bilder
Die Erkundung des Untergrundes, ist für die Vorbereitung der Planfeststellungsunterlagen wichtig und unerlässlich. "Die Bohrarbeiten werden zwischen einer und zwei Wochen in Anspruch nehmen", teilte Iris Busch im Namen der "Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg" mit. Geplant ist ein Aufschluss des Untergrundes auf dem Standort bis zu einer Tiefe von etwa zwölf Metern.

Bodeneigenschaft werden untersucht und bewertet

Durch Feld- und Laborversuche an dem erbohrten Bodenmaterial werden die Bodeneigenschaften untersucht und hinsichtlich des geplanten Bauvorhabens bewertet. Auch die Erfassung und Beurteilung der Grundwasserverhältnisse spielt dabei eine wesentliche Rolle.


Am Ende steht ein "Baugrundgutachten"

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen unter anderem in ein Baugrundgutachten ein, das sicherlich jeder Hausbauer auch gut kennt. "Die Beschaffenheit des Baugrundes muss auf jeden Fall abgeklärt und bei den vorzunehmenden Planungen berücksichtigt werden", erklärt Ralf Geißler von CDM Smith als beauftragtem Projektsteuerer. Die Bohrarbeiten werden wohl die letzten sichtbaren Vorbereitungen auf dem Gelände vor der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen sein.
Verwandte Artikel

Kommentare (5)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren