Niederfüllbach
Gabe

In Niederfüllbach gibt es zu Weihnachten ein Extra-Kindergeld

Bürgermeister Martin Rauscher schüttete das Füllhorn der Gemeinde aus. Es war das Extra-Kindergeld, das der Gemeinderat vor einiger Zeit beschlossen hatte.
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Eitel Freude bei den Empfängern des Extra-Kindergeldes  Foto: Lothar Weidner
Eitel Freude bei den Empfängern des Extra-Kindergeldes Foto: Lothar Weidner
16 Säuglinge im Alter bis zu einem Jahr waren Gäste bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Nicht alltäglich - und die Kleinen machten sich durchaus bemerkbar und unüberhörbar. Erhielt doch jeder von ihnen, beziehungsweise ihre Elter, einen Tausender als Weihnachtsgeschenk.

Bürgermeister Martin Rauscher (ÜWN) schüttete das Füllhorn der Gemeinde aus. Es war das Extra-Kindergeld, das der Gemeinderat vor einiger Zeit beschlossen hatte. Fünf Mädchen und elf Jungen konnten bedacht werden. "Es ist eine Rekord-Kinderzahl", sagte das Gemeindeoberhaupt und fügte bei der Verteilung der Geldgeschenke hinzu: "Das Geld ist für unsere und eure Zukunft."


Nach wie vor sind die Parkplatzprobleme in der Parkstraße ungeklärt

Bürgermeister Martin Rauscher berichtete von einem Gespräch mit der Regierung von Oberfranken in Sachen Städtebauförderung Bauabschnitt 03, Ausbau der Parkstraße. Die vorgelegten Pläne hätten die Zustimmung der Regierung gefunden. Das rief Gemeinderat Frank Gallinsky (CSU) auf den Plan, weil er insbesondere mit der Lösung des Parkplatzproblems nicht einverstanden ist. Da die Räte eine Dringlichkeit für den Ausbau der Parkstraße sehen und es bisher noch kein Weiterkommen gab in Sachen Parken, wurde einstimmig beschlossen, für ein klärendes Gespräch Isabel Strehle von der Regierung von Oberfranken zu einer Gemeinderatssitzung einzuladen. Ziemlich ungehalten meinte Gallinsky: "Sie soll sich selbst ein Bild vor Ort machen."

Um "den Fuß in der Tür zu haben", so Rauscher, wurde beschlossen, einen Masterplan für den Breitbandausbau erstellen zu lassen. Hierbei werden die Beratungsleistungen bis 50 000 Euro voll gefördert, unabhängig davon, ob das Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Abgelehnt dagegen wurde die Beteiligung der Gemeinde am Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk in der Region Coburg. Der Grund: Die Kosten würden in drei Jahren rund 6000 Euro betragen.

Eine neue Erschließungsbeitragssatzung, bei der es um die Abrechnung von Straßen geht, die erstmalig hergestellt werden, wurde erlassen. Die bisherige pauschale Tiefenbegrenzung von Grundstücken war rechtlich nicht mehr zu halten. Infolge der Rechtsprechung ist es nicht zulässig, Grundstücke, die teilweise im Außenbereich liegen, auch mit der in den Außenbereich hineinragenden Fläche bei der Verteilung des Erschließungsaufwandes zu berücksichtigen.
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