Neustadt bei Coburg
Countryfestival

In Neustadt feiern Cowboys und Indianer friedlich

Zwei Wochenenden im Wilden Westen liegen hinter den Mountain Lions und ihren Helfern. Club-Vorsitzender Matthias Laux strahlt beim Rückblick auf die gut besuchte Veranstaltung - und plant schon die nächste.
Artikel drucken Artikel einbetten
Line-Dance ist in jedem Jahr angesagt, wenn die Mountain Lions zum Countryfestival auf ihr Gelände an der Mörikestraße bitten. Foto: Albert Höchstädter
Line-Dance ist in jedem Jahr angesagt, wenn die Mountain Lions zum Countryfestival auf ihr Gelände an der Mörikestraße bitten. Foto: Albert Höchstädter
+9 Bilder
Auch wenn das Wetter am letzten Tag des 13. Country Festivals der Mountain Lions alles andere als einladenden war - die Freude konnte der Regen nicht aus dem Gesicht des Vorsitzenden Matthias Laux waschen.
"Wir können auf ein super Festival zurückblicken", kommentierte Laux die sechs wichtigen Tage im Vereinsleben. "Die paar Regentropfen können uns nichts mehr anhaben". Am ersten Wochenende machte den Akteuren vor allem die große Hitze zu schaffen. Die Glut hielt auch die Besucher zurück. "Aber", so Matthias Laux, "was am Nachmittag eingebüßt wurde, wurde am Abend wieder aufgeholt".
Über die Besucherzahl konnte er keine Angaben machen. "Es war ein stetiges Kommen und Gehen, da kannst du die Besucher nicht zählen." Auf jeden Fall war das über 7000 Quadratmeter große Vereinsgelände immer dicht bevölkert. Dass es den Besuchern gefallen haben muss, belegen andere Zahlen.
Über 2600 Bratwürste, mehr als 3000 Steaks, 200 Forellen und 150 Hektoliter Getränke wurden "vertilgt". "Ganz zu schweigen von den unzähligen Brötchen und Hot Dogs die geordert wurden", ergänzte Matthias Laux. Und der Umsatz war nötig. Nachdem man keinen Eintritt verlangt, aber doch enorme Ausgaben unter anderem für die Musikkapellen zu Buche schlagen, muss sich das Festival über den Umsatz tragen.
Auf Sponsoren, die das wirtschaftliche Risiko abfedern, können die Mountain Lions auch nicht zählen. Dankbar zeigte sich Matthias Laux, dass die Neustadter Firma Heunec Preise für eine Tombola zur Verfügung stellte, so dass man hier eine zusätzliche Einnahmequelle anzapfen kann. Wirtschaftlich gesehen geht der Vorsitzende davon aus, dass man nicht draufgelegt hat und ein paar Euro übrig bleiben, die dringend für die Instandhaltungsarbeiten benötigt werden. "Dick und fett werden wird davon nicht", beschrieb er die wirtschaftliche Seite des Festivals.
Auch machte er deutlich, dass es ohne die vielen freiwilligen Helfer überhaupt nicht möglich wäre, eine solche Veranstaltung durchzuführen. "Wenn wir hier noch löhnen müssten, bräuchten wir gar nicht anfangen", betonte der Vorsitzende weiter.
Aber Helfer zu finden, scheint bei den Mountain Lions kein Problem zu sein. "Wir freuen uns alle riesig auf das Festival und da packen alle gern an", resümierte Matthias Laux. Und gerade der Zusammenhalt und das freundschaftliche Miteinander ist es, was den Verein auszeichnet.
Außer Zweifel steht für den Vorsitzenden, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Festival geben wird. Der Termin steht auch schon fest. "Es wird wieder das erste und zweite Wochenende im August werden". Einen Grund etwas am Gesamtkonzept zu ändern, sieht Laux nicht. "Es hat alles geklappt, alle sind zufrieden". Änderungen will er bei den Kapellen vornehmen. Bis auf die "Haus und Hof Band", das Duo "Stampede Country" wird Laux versuchen, neue Akteure nach Neustadt zu bekommen. Für ihn heißt es daher: Nach dem Festival ist vor dem Festival. "Mit den Planungen werde ich schon am kommenden Wochenende anfangen", ließ Matthias Laux abschließend wissen.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren