Coburg
Stadtsanierung

In Coburg zu bewundern: Licht fürs Eingangstor zur Stadt

Seit Montagabend sind das Ketschentor und benachbarte Gebäude illuminiert. Die Ketschenvorstadt ist das vierte Sanierungsgebiet in Coburg.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das Ketschentor in Coburg ist seit Montagabend beleuchtet. Die Illumination entstammt der Sanierung der Ketschenvorstadt, die seit etwa zehn Jahren betrieben wird.Foto: Christoph Winter
Das Ketschentor in Coburg ist seit Montagabend beleuchtet. Die Illumination entstammt der Sanierung der Ketschenvorstadt, die seit etwa zehn Jahren betrieben wird.Foto: Christoph Winter
Das Ketschentor, das Eingangstor zur Innenstadt im Süden schlechthin, ist seit vergangenem Montag aus dem Dunkel der Nacht geholt. Fassaden-Scheinwerfer strahlen die stadtauswärts gewandte Seite des Tores nun an. Lichtakzente gibt es darüber hinaus in den Fensterlaibungen der angebauten Gebäude rechts und links, das Zifferblatt der Turmuhr bekommt Licht und ebenso die sogenannte Laterne, die Turmhaube also. Dort hängt die Glocke, die ebenfalls von nun an nicht mehr im Dunkeln geschlagen wird. Auch die Tordurchfahrt und die beiden Fußgängerdurchlässe rechts und links davon haben mit Licht neue Akzente erhalten.

Hervorgegangen ist die Beleuchtung des Ketschentores aus dem Lichtkonzept innerhalb des Sanierungsplanes für die Ketschenvorstadt. Thomas Hollubarsch vom verantwortlichen Lichtplanungsbüro Light Design Engineering Belzner Holmes - in Coburg hat man schon mehrere Objekte ins rechte Licht gerückt - und Mitarbeiter der SÜC richteten in der Dämmerung des Montagabends die Scheinwerfer aus, regelten Helligkeiten und setzten Filter ein. Die Illumination ist ein Teil des dritten Bauabschnittes im Sanierungsgebiet IV, den die Wohnbau der Stadt Coburg vorgezogen hat.

Noch sind die Scheinwerfer an die vorhandenen zehn Meter hohen Straßenlaternen montiert. "Aber diese hohen Leuchten an diesem Teil der Ketschendorfer Straße werden durch etwa sechs Meter hohe Lampen ersetzt", sagte Reiner Wessels, Leiter der Sanierungsabteilung der Wohnbau am Montagabend.


In Szene gesetzt

Neben der Beleuchtung des Ketschentores sind auch die "Villa Victoria" und die Häuser in der Ketschendorfer Straße 6 und 8 mit in die Sanierung einbezogen. Die "Villa Victoria" ist in der Vergangenheit schon ansprechend beleuchtet worden, seit wenigen Tagen sorgen eine niedrige Sandsteinmauer und ein Zaun für ein harmonisches Gesamtbild.

An Fläche zugenommen hat der Vorgarten des Biedermeier-Hauses aus dem Jahre 1853. Dafür ist der Fußgängerbereich provisorisch mit niedrigen Reitern von der Fahrbahn abgegrenzt. "Die Straße selbst wird mit zwei Fahrspuren so schmal wie früher", meinte Reiner Wessels. Dafür haben die Fußgänger mehr Platz. Im nächsten Jahr sollen die letzten Bauarbeiten dafür begonnen werden.

Die Beleuchtung des Ketschentores wird netto mit rund 60.000 Euro zu Buche schlagen. Die eingesetzten Strahler bekommen noch Farbfilter vorgesetzt. So wird die Laterne des Ketschentores, so wie der Turm auf dem Coburger Rathaus, mit blauem Licht endgültig in Szene gesetzt.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren