Solche Baustellen mag der Dritte Bürgermeister und Baureferent Hans-Heinrich Ulmann (CSB). Der Ausbau von Steintor und Seidmannsdorfer Straße geht gut voran und: "Die Absprachen mit der bauausführenden Firma sind unproblematisch." Der schwierigste Brocken, die Ecke Steintor/Hinterm Marstall, ist bewältigt. "Die Umleitung über die Wettiner Anlage und den Schlossplatz hat wider Erwarten gut geklappt", stellt Hans-Heinrich Ulmann fest. Nun hat sich die Baustelle schon über den Queckbrunnen hinaus nach oben vorgearbeitet. Um den historischen Brunnen sieht es momentan noch etwas kahl aus. Später wird auf dem Bürgersteig oberhalb der Wasserquelle eine Bushaltestelle mit Wartehäuschen eingerichtet. "Die Fläche an der Rückseite des Häuschens wird begrünt", ergänzt Gerhard Knoch, Abteilungsleiter beim Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB). "Außerdem gestalten wir alle Bushaltestellen barrierefrei", erläutert der Dritte Bürgermeister.

Einen größeren Eingriff gibt es an der Kreuzung Obere Leopoldstraße, Hinterer Glockenberg, Seidmannsdorfer Straße. "Dort verbreitern wir die Bürgersteige. Dadurch entsteht eine versetzte Kreuzungssituation, die auch für Kraftfahrer übersichtlicher wird", sagt Hans-Heinrich Ulmann. Das bedeute auch mehr Sicherheit für Fußgänger. An der Seidmannsdorfer Straße, Richtung Osten, wird ein kurzer Streifen begrünt. Kraftfahrer sollen dadurch gezwungen werden, die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Eine neue Straße und 45 Parkplätze


Eine andere Baustelle befindet sich am Hasenstein in Creidlitz. Dort wird momentan eine Straße neu angelegt, an der rechts und links gebaut werden kann. "Hier können wir 19 Baurechte vergeben. Die Erschließung wird bis zum Jahresende abgeschlossen sein", verspricht der Baubürgermeister.

Ein größeres Projekt ist die Sanierung der Itz- und der Hahnflussbrücke in Cortendorf. "Vor allem die Ränder sind Verschleißteile", erläutert Gerhard Knoch. Sie müssten turnusmäßig saniert werden. "Da bietet es sich an, auch gleich noch die Geländer, Gehwege und den Asphalt zu erneuern. Das war auch nötig."

Am Max-Böhme-Ring werden rund 45 Parkplätze neu gebaut. Das geht einher mit einem Lückenschluss des Gehweges. Im Motschental wird derzeit die Fahrbahn saniert. "Das ist eine ganz normale Straßenbaumaßnahme", sagt Gerhard Knoch. Die Straßendecke ist immer wieder ausgebessert worden und war zum Schluss nur noch Flickwerk. Nun wird sie abgefräst. Durchbrochene Stellen bauen die Mitarbeiter des CEB aus, setzen neue Randsteine und bringen eine neue Asphaltschicht auf. Gleiches passiert auch im Kalenderweg und an der Hohen Stiege.


Wie lang und wie teuer?


Steintor/Seidmannsdorfer Straße: April bis Dezember, voraussichtlich rund 1   0   50   000 Euro

Baugebiet Hasenstein: Juni bis Dezember, voraussichtlich circa 300   000 Euro

Max-Böhme-Ring: Juni bis September, voraussichtlich etwa 195  000 Euro

Itz- und Hahnflussbrücke: Juli bis Oktober, voraussichtlich rund 625  000 Euro

Motschental, Kalenderweg, Hohe Stiege: je nach Projekt eine Woche bis zu zwei Monaten