Coburg
Anregung

Ideen für eine Umgestaltung der Max-Brose-Straße in Coburg

Kommt nach der Umbenennung der Von-Schultes-Straße auch noch eine Umgestaltung? Michael Stoschek regt das zumindest an, und die Stadt prüft derzeit die Umsetzbarkeit. Im Gespräch sind eine Tempo-30-Zone und - in einem Teilbereich - ein neuer Belag.
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Am Übergang zwischen der Einmündung Haußmannstraße (links) und dem Brose-Gebäude 25 (rechts) wäre eine Änderung des Straßenbelags denkbar. Foto: Oliver Schmidt
Am Übergang zwischen der Einmündung Haußmannstraße (links) und dem Brose-Gebäude 25 (rechts) wäre eine Änderung des Straßenbelags denkbar. Foto: Oliver Schmidt
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Die Von-Schultes-Straße wird künftig Max-Brose-Straße heißen. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung im Mai mit 26:11 Stimmen beschlossen. Aber möglicherweise bekommt die Straße im Coburger Süden nicht nur bald einen neuen Namen, sondern auch ein etwas anderes Aussehen. Zumindest wird das aktuell im Rathaus sehr intensiv diskutiert - nachdem sich Brose-Enkel Michael Stoschek mit einigen Ideen zu einer möglichen leichten Umgestaltung an die Stadt gewandt hat.

Michael Stoschek war am Donnerstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, und auch im Rathaus hält man sich sehr bedeckt, was die konkreten Ideen für eine Umgestaltung betrifft. Stadtsprecher Michael Selzer bestätigt lediglich ganz grundsätzlich, dass Michael Stoschek Wünsche geäußert habe.

Kosmetische Korrektur

Nach Tageblatt-Informationen sind vor allem zwei Punkte im Gespräch: So könnte in der künftigen Max-Brose-Straße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gelten - bislang ist dort Tempo 50 erlaubt. Außerdem geht es um eine kosmetische Korrektur im Bereich der Hüpfinsel und des Zebrastreifens zwischen der Einmündung Haußmannstraße und dem Brose-Verwaltungsgebäude mit der internen Nummernbezeichnung 25. Michael Stoschek, so ist zu hören, könnte sich eine optische Aufwertung dergestalt vorstellen, dass der Straßenbelag in diesem Bereich dem Belag des Eingangsbereichs vor besagtem Brose-Gebäude 25 angepasst wird. Sprich: Im Bereich des Übergangs könnte der Asphalt durch Platten ersetzt werden.

Was die grundsätzliche Umsetzbarkeit der Stoschek-Wünsche betrifft, äußerte sich Michael Selzer am Donnerstag ebenfalls zurückhaltend: "Da die Wünsche sich derzeit in Prüfung auf ihre Umsetzbarkeit befinden, und hier noch kein abschließendes Ergebnis vorliegt, wäre es zu früh, konkrete Aussagen zu treffen."

Auch noch nicht konkreter kann Michael Selzer werden, was die offizielle Umbenennung der Straße betrifft.

Umbenennung "zeitnah" geplant

"Bisher gibt es noch keinen abgestimmten Termin", teilte der Stadtsprecher dem Tageblatt auf Anfrage mit. Die Umbenennung in Max-Brose-Straße solle aber - nach bisheriger Planung - "zeitnah" erfolgen.

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