Rödental
Aktienmehrheit verkauft

Hummel-Manufaktur geht an Investment-Firma aus den USA

Die Mehrheit an der traditionsreichen Hummel-Manufaktur in Rödental im Landkreis Coburg geht an eine New Yorker Investment-Firma.
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Symbolbild: dpa
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Peter-Paul Schmidt-Fischer, geschäftsführender Gesellschafter der Hummel Manufaktur GmbH, teilte am Dienstag mit, er habe die Aktienmehrheit des Unternehmens an M. E. Zukerman & Co. verkauft. Dieser Schritt solle die Marke Hummel international stärken. Die Manufaktur produziert seit 80 Jahren die berühmten Hummel-Figuren.

Die New Yorker Firma ist über Tochterunternehmen bereits eng verknüpft mit Hummel, vor allem im Marketing und Vertrieb sowie in der Produktion von Kalendern und Plaketten. Nun seien alle mit der Marke Hummel verbundenen Unternehmen unter einer Führung vereint, teilte Schmidt-Fischer mit. Die Produktion in Rödental werde weitergeführt. In dem Ort nahe Coburg arbeiten mehr als 60 Menschen für Hummel.

Die Hummel-Porzellanfiguren gelten bei Sammlern und Käufern als Symbol für eine heile Welt. Sie gehen zurück auf Entwürfe und Zeichnungen der Nonne Maria Innocentia Hummel (1909-1946). In aufwendiger Handarbeit werden sie nach Angaben der Manufaktur noch heute gefertigt. In mehr als 60 Ländern gibt es Sammler. Nach einem Insolvenzantrag hatten 2013 Investoren um Schmidt-Fischer die Rödentaler Manufaktur übernommen. dpa/tos


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