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Coburg
Spende

Hilfe aus Coburg ist in der Ostukraine angekommen

Der Priester der othodoxen Gemeinde, Artemij Bondarenko, hatte im Juli die Coburger um Hilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ost-Ukraine gebeten.
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Priester Artemij Bondarenko beim Verteilen der Hilfsgüter aus Coburg für die Verletzten und Flüchtlinge in der Ostukraine. Foto: privat
Priester Artemij Bondarenko beim Verteilen der Hilfsgüter aus Coburg für die Verletzten und Flüchtlinge in der Ostukraine. Foto: privat
Coburg — "Viele Leute haben täglich viele Produkte, Medikamente und Kleidung in unsere Kirche in der Leopoldstraße 15 gebracht. Danke an alle, die uns unterstützt haben", sagt Artemij Bondarenko.
Anfang August war er mit seinem Auto in die Ukraine gefahren. "Abgesehen von der Gefahr, bin ich sehr gut und schnell bis zur Kriegszone gekommen. Das ist circa 2500 Kilometer von Coburg entfernt in der Südost-Ukraine. Ich war an der Grenze zwischen dem Gebiet von Donezk und Saporizhzhe." Dort gebe es sehr viele Flüchtlinge, Verletzte und Unglückliche, ergänzt der Priester. "Ich habe auch Angst gefühlt und dass der Tod sehr nahe ist."
Alles, was er an Spenden erhalten habe, sei den Verletzten und Flüchtlingen zugutegekommen. "Diese Leute leben in Spannung und Angst. Dort wird geschossen, es gibt Provokationen und Lügen. Deshalb wollten die Menschen sich noch nicht einmal mit mir fotografieren lassen.
Aber auch sie sind sehr dankbar für die Hilfe aus Deutschland."
In der orthodoxen Kirchengemeinde in Coburg werde auch weiterhin für den Frieden in der Ukraine und für das Glück des Volkes und für die ganze Welt gebetet. Wer möchte, kann sich dazugesellen - jeden Sonntag um 10 Uhr, sagt Artemij Bondarenko. ren

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