Beuerfeld

Heidi Bauersachs aus Beuerfeld schwört auf Butter im Plätzchenteig

Kreisbäuerin Heidi Bauersachs aus Beuerfeld hält ein Plädoyer für die heimische Butter und zeigt, wie sie damit Advents- und Weihnachtsleckereien backt.
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Heidi Bauersachs entfernt aus einer Vanilleschote das Mark. Foto: Manja von Nida
Heidi Bauersachs entfernt aus einer Vanilleschote das Mark. Foto: Manja von Nida
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Mit der Butter-Aktion bayerischer Landfrauen soll die heimische Butter wieder mehr auf den Tisch geholt werden. Der Wert des hochwertigen Lebensmittels soll erkannt werden. "Und vor allem soll unsere gute Butter nicht mehr so billig auf dem Verbrauchermarkt verramscht werden!", spricht Kreisbäuerin Heidi Bauersachs ihren Kolleginnen und vielen Landfrauen aus der Seele.

Dieses edle und reine Nahrungsmittel aus Deutschland sollten zum Essen, zum Kochen und zum Backen verwendet werden. Kreisbäuerin Heidi Bauersachs aus Beuerfeld macht es bis heute nicht anders als ihre Mutter oder Großmütter. "Ich bin ein echter Butterfan", gesteht sie. "Ich backe alles mit Butter, meinen Hefe- und Mürbeteig, meine Streusel und Plätzchen sowieso und ich verwende Butter auch in der Küche. Für mich ist Butter auch das bayerische Olivenöl, wie es Schubeck mal sagte. Und selbst Schnitzel brate ich in Butterschmalz und meine Pfannkuchen auch, weil ich einfach kein Öl-Fan bin."

Und die Butter geht im Hause Bauersachs nie aus. Die Kreisbäuerin freut sich, wenn in den Geschäften Butter-Aktionen laufen. Dann wird ein bisschen Vorrat besorgt, denn Butter lasse sich prima einfrieren. Solche Aktionen seien akzeptabel. Schon zu DM-Zeiten habe ein Päckchen Butter um die 2,50 Mark gekostet. "Da hatte sich niemand dran gestört", kann sich Bauersachs erinnern.


Ohne Schnickschnack

Schnell war der Plätzchenteig für die Buttersterne, ein Rezept ihrer Münchner Tante, gemacht. "Das sind ganz einfache Plätzchen, wir lieben sie und sie sind ohne Schnickschnack." Alle Zutaten werden mit der guten Butter auf der Küchenplatte vermengt und kommen dann im Kühlschrank. Die Fachfrau erklärt: "Weil ein kühl gestellter Mürbeteig schöner wird. Butter bei Zimmertemperatur lässt sich prima verarbeiten. Und wenn es mal schnell gehen soll, dann dreht man halt eben die Mikrowelle kurz an und bekommt so auch weiche Butter."

Die einfachen Plätzchen mögen im Hause Bauersachs alle, auch die Enkel Linus (vier Jahre) und Schulkind Leon (sieben Jahre). Buttersterne, Marmelade-Plätzchen, Vanillekipferl, Nougat-Stangen, die alten Rezepte, solche Plätzchen liebt die Familie Bauersachs. "Und gerade zu Weihnachten, wo man sowieso so üppig isst, da braucht man nicht noch viel Kuchen, da genügen einfache Plätzchen", ist Heidi Bauersachs' Erfahrung. Aus dem Kopf backt sie nicht alles, jedoch sehr gerne aus dem Rezepte-Buch "Alle lieben Weihnachten" von den Landfrauen.
Und weil Leon am 21. November Geburtstag hatte, machte Oma Heidi heuer die Lieblingsplätzchen schon vor dem 1. Advent.
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