Laden...
Coburg
Personalie

Hans Michelbach in mehrere Spitzenämter gewählt

Der CSU-Bundestagsabgeordnete für Coburg und Kronach ist jetzt unter anderem Erster Stellvertreter der Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Hans Michelbach mit Gerda Hasselfeldt Foto: CSU
Hans Michelbach mit Gerda Hasselfeldt Foto: CSU
Als Erster Stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe zeichnet Hans Michelbach damit zusammen mit der Landesgruppenvorsitzenden Gerda Hasselfeldt federführend für die politische Ausrichtung und Arbeit der CSU im Deutschen Bundestag verantwortlich, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Ziel der CSU-Landesgruppe ist es, im Deutschen Bundestag sowie innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen größtmöglichen Einfluss bayerischer Interessen auf die Bundesregierung zu sichern.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Gerade in Zeiten einer hohen Erwartung in der Großen Koalition kommt auf die CSU-Landesgruppe eine große Herausforderung zu, wenn wir die regionalen Interessen der Menschen und der Betriebe erfolgreich vertreten wollen", so Michelbach.

Darüber hinaus wurde Michelbach von den 177 Abgeordneten des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), der größten Gruppe innerhalb der
CDU/CSU-Fraktion, auch die größte soziologische Gruppe im gesamten Deutschen Bundestag zu deren Ersten Stellvertretendem Vorsitzenden gewählt. Er vertritt damit federführend den Wirtschaftsflügel im Fraktionsvorstand.

Der PKM ist der Vertreter der marktwirtschaftlichen Ordnungspolitik und parlamentarischer Verfechter der Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft. Michelbach erklärt dazu: "Die soziale Marktwirtschaft als Ordnungsmodell ist ein wesentlicher Eckpfeiler unseres Wohlstandes, welche sich insbesondere in der Krise nachhaltig bewährt hat. Wenn wir wieder stärker zu ihren Ursprüngen zurückkehren, kann sie sogar eine neue Marktdynamik entfachen. Wenn wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern und die vorhandenen Chancen nutzen, wird sich die soziale Marktwirtschaft auch unter den Bedingungen der Globalisierung bewähren. Sie bietet den besten Weg, möglichst vielen Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft die Teilhabe am Wohlstand zu ermöglichen und diesen zu sichern. Der Arbeitsmarkt, das Steuersystem, die sozialen Sicherungssysteme, der Abbau von Bürokratie und solide öffentliche Haushalte stellen dabei auf absehbare Zeit die wichtigsten Baustellen dar."