Beim HSC 2000 Coburg muss im März nicht nur fleißig gepunktet werden, es sollten auch kräftig die Daumen gedrückt werden. Wer glaubt, dass die Saison in der 2. Handball-Bundesliga vorzeitig gelaufen ist, der irrt sich gewaltig.
Gestern Nachmittag endete die Frist zur Einreichung der Lizenzanträge für die erste Punktrunde in der eingleisigen 2. Handball-Bundesliga. Diese neue Liga soll für Vereine und Zuschauer attraktiver und lukrativer werden. Allerdings steht außer Frage, dass der Spielbetrieb künftig in der 2. Liga auch wesentlich teurer wird. Und genau darin liegt die große Chance der finanziell gut da stehenden Coburger!
Mehrere Zweitligisten haben nämlich kein Interesse an der künftigen 2. Liga. Einige Lizenzanträge blieben aus - natürlich nicht nur wegen finanzieller Engpässe, sondern auch deshalb, weil die sportliche Qualifikation fehlt. Die Beantragung der Lizenz kostet jedem Vereinen einen ordentlichen vierstelligen Betrag. Es ist also nachvollziehbar, wenn Mannschaften, die sich nach zwei Dritteln der Saison keine Hoffnungen mehr auf die Qualifikation machen, kapitulieren und sich dieses Geld lieber sparen.
Der HSC 2000 Coburg gehört nicht zu diesen Vereinen. Die Vestestädter haben trotz der derzeit aussichtslos erscheinenden Tabellensituation ihre Lizenzunterlagen rechtzeitig eingereicht. Getreu dem Motto: "Man weiß ja nie!"

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