Laden...
Gossenberg
Ausrüstung

Gossenberger Feuerwehr ließ ihr neues Gerät weihen

"Wir sind die Größten", sagte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins der Feuerwehr Gossenberg, Frank Degner, bei der Weihe des neue Tragkraftspritzenanhängers. Denn vor fünf Jahren konnte die Wehr schon ein Mehrzweckfahrzeug in Dienst stellen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Feuerwehrseelsorger Michael Reubel gab dem neuen Anhänger und der Mannschaft den göttlichen Segen. Foto: Michael Stelzner
Feuerwehrseelsorger Michael Reubel gab dem neuen Anhänger und der Mannschaft den göttlichen Segen. Foto: Michael Stelzner
+9 Bilder
Zwei Übergaben innerhalb kurzer Zeit kämen selten vor, stellte Degner fest. Der neue Tragkraftspitzenhänger war an einem auf einem hochglanzpolierten Traktor, einem Porsche 111, aus dem Jahr 1955 angehängt und vor dem Feuerwehrhaus geparkt. Auch das Wetter passte: Während der Einweihungsfeier öffnete der Himmel seine Schleusen und weihte den neuen Anhänger mit dem Element der Feuerwehr, dem Wasser, ein.

Der neue Anhänger im Wert von 14 500 Euro wurde gebraucht, da der alte Tragkraftspritzenanhänger aus dem Baujahr 1967 in die Jahre gekommen war und bereits fast 50 Jahre in Gossenberg seinen Dienst verrichtet hat.
"Die Gesellschaft wäre ohne die Feuerwehren ärmer", stellte der Bürgermeister der Gemeinde Großheirath, Udo Siegel (CSU/Bürgerblock), fest. Ohne das Ehrenamt bei Feuerwehr und Rettungsdienst könne man die gewohnte Hilfe nicht leisten.
Siegel zeigte sich sehr dankbar, dass man in allen Ortsteilen auf eine schlagkräftige Feuerwehr zurückgreifen könne. Man könne aber nicht in jedem Ortsteil ein modernes Fahrzeug abstellen, sagte Siegel. In Gossenberg steht auch ein Mehrzweckfahrzeug, das der Feuerwehrverein vor fünf Jahren selbst beschafft hat, zur Verfügung. Für die Anschaffung des neuen Tragkraftspritzenanhängers modernster Bauart mit verschiedenen Anhängerkupplungen gab der Freistaat Bayern 5500 Euro dazu. Mit dem Rest wurde die Gemeindekasse belastet. "Eine sinnvolle Anschaffung, womit für die Aktiven der Feuerwehr Gossenberg ein langersehnter Wunsch in Erfüllung ging", betonte Siegel. Auch Digitalfunkgeräte werde die Feuerwehr in der nächsten Zeit bekommen. Das Gemeindeoberhaupt übergab an den Kommandanten Markus Taschek das Kennzeichen des Anhängers und stellte diesen damit offiziell in den Dienst.


Segen und Fürbitten

Die kirchliche Weihe der wichtigen Gerätschaft und der Mannschaft nahm Feuerwehrseelsorger Michael Reubel vor. Fürbitten sprachen Kommandant Markus Taschek, Jugendwart Daniel Göhring und die Kirchenvorstände Frank Angermüller, Annette Wachsmann und Karin Wawrzinek.

Nach der Weihe traten zehn Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren aus der Gemeinde Großheirath zur Abnahme der Jugendflamme an. An sechs Stationen rund um den Dorfteich wurde den Jugendlichen einiges abverlangt. Die Prüfer waren erfahrene Wehrfrauen und Wehrmänner aus der Gemeinde Großheirath. Als Oberschiedsrichter fungierte KBI Reinhard Hartung.


Erfolgreich die Jugendflamme abgelegt:

Die Jugendflamme der Stufe I haben Hannes Jacob, Paul Dorn, Florian Dehler, Marius Peschel, Luis Durmann, Elias Henkel (alle FFW Großheirath), Anna Taschek, Hannah Angermüller, Helen Degner, Sahra Tübner (alle FFW Gossenberg) erfolgreich abgelegt.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren