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Coburg
Symbole

Friedensaktion des Coburger Gymnasiums Ernestinum mit Ballons

Weise und wahre Worte von Carl Sandhurst, Mahatma Gandhi oder John F. Kennedy ließen Schüler des Gymnasiums Ernestinum in den Himmel über Coburg steigen. Sie erinnerten damit an das Ende des Zweiten Weltkrieges.
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Rund 30 Luftballons mit Friedensbotschaften steigen vor dem Gymnasium Ernestinum in den Himmel. Foto: Martin Koch
Rund 30 Luftballons mit Friedensbotschaften steigen vor dem Gymnasium Ernestinum in den Himmel. Foto: Martin Koch
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Das Coburger Gymnasium Ernestinum hat am gestrigen Freitag in Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor genau 70 Jahren rund 30 Luftballons mit Friedensbotschaften in den Himmel steigen lassen.

Große Unterstützung

Den Anstoß zu der Aktion hatten Oberstudienrätin Angelika Püschel sowie ihre Kolleginnen und Kollegen von der Fachschaft Geschichte gegeben.

Die Schülerinnen und Schüler des Ernestinums und die weiteren Mitglieder der Schulfamilie hatten bereits im Vorfeld ihre Unterstützung zugesichert.

Sehnsucht nach Frieden

"Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin", dieses bekannte Zitat von Carl Sandhurst war einer der kurzen Sätze, die den Friedenswillen und die Friedenssehnsucht der Ernestiner über die Grenzen Coburgs hinaus verkünden sollen.
Ebenso nahmen die Schüler und Schülerinnen Bezug auf Mahatma Gandhi, der gesagt hatte: "Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg."

Auch der frühere, 1963 ermordete US-amerikanische Präsident John Fitzgerald Kennedy kam auf den in den Himmel geschickten Karten zu Wort, und zwar mit seiner Erkenntnis: "Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende!"

Oberstudiendirektor Bernd Jakob erinnerte beim Start der Luftballons an die unzähligen Menschenopfer im Zweiten Weltkrieg. "Wir möchten, dass sich so etwas nie wiederholt", mahnte der Schulleiter.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 sei für Deutschland keine Niederlage gewesen, sondern die Chance zum Neuanfang.

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