Wildenheid
Infrastruktur

Feuerwehr Wildenheid in Nöten - doch Hilfe naht

Das Gebäude der Feuerwehr ist marode. Es hilft wohl nur ein Neubau. Landtagsabgeordneter Jürgen W. Heike will sich dafür einsetzen, dass es dafür Zuschüsse gibt.
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Die Außenseite sieht schmuck aus. Hinter die Wände dürfe man allerdings nicht sehen, meinen die Wildenheider Feuerwehrleute.
Die Außenseite sieht schmuck aus. Hinter die Wände dürfe man allerdings nicht sehen, meinen die Wildenheider Feuerwehrleute.
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Die CSU-Stadtratsfraktion unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Korn und Harald Hoffmann hat der Feuerwehr Wildenheid einen Besuch abgestattet. Anlass war, dass es dort mehrfach bittere Beschwerden gab, wonach hier eine unzumutbare Situation eingetreten sei.

Kommandant Jörg Bothe und sein Stellvertreter Karsten Dötschel sowie Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Matthias Korn führten die Interessenten. Diese konnten feststellen, dass die bisherigen Beschwerden noch sehr maßvoll waren.

Es fehlt an allem

Von den Wänden fallender Putz ist nur ein geringer Schaden. Der Salpeter, die fehlenden Umkleideräume, von Sanitäranlagen ganz zu schweigen, machen den Feuerwehrleuten ihr Ehrenamt schwer.
Wie in einer Pressemitteilung berichtet wird, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike bestürzt über die Unterbringung und versprach, für den Fall der baulichen Veränderung die notwendigen Nachfragen bei den zuschussgebenden Feuerwehrbereichen des Innenministeriums anzufordern.

Die Wände sind teilweise voller Salpeter, die Bodenbereiche sind feucht und verlieren den Putz. Im Obergeschoss, wo man früher einmal einen Aufenthalts- oder Unterrichtsraum einrichten wollte, ist ebenfalls eine Nutzung wegen fehlender Deckenhöhe untersagt.

Bescheidener Neubau Lösung

Die einzige Lösung, so die CSU-Besucher, wäre, dass hier wirklich ein Neubau in bescheidener Form gebaut würde. Dabei könnten zusätzlich Flächen, die jetzt von der Feuerwehr im Schulgebäude genutzt werden, wieder für die Schule selbst frei und genutzt werden.

Diese Lösung dürfte nach Ansicht der CSU-Stadtratsfraktion auch finanziell machbar sein, sodass die entsprechenden Anträge nach der Besichtigung durch den Bausenat der Stadt folgen werden, stellten die Besucher in Aussicht. ct
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