Creidlitz
Kultur- und Schulsenat

Es läuft gut für die Grundschule in Creidlitz

Weil alle Beteiligten gut zusammengearbeitet haben, konnte rasch eine Lösung für die Schüler, die vorübergehend ohne Lehrerinnen sind, gefunden werden.
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Die Grundschule in Creidlitz: Auch weiterhin werden Kinder dort unterrichtet werden. Foto: CT-Archiv/Jochen Berger
Die Grundschule in Creidlitz: Auch weiterhin werden Kinder dort unterrichtet werden. Foto: CT-Archiv/Jochen Berger
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Alles sei problemlos gelaufen und Beschwerden habe es bei den Creidlitzer Eltern bislang auch nicht gegeben, stellt Klaus Anderlik, Leiter des Schulamtes Coburg, fest. Die Mitglieder des Kultur- und Schulsenats informierte er in der gestrigen Sitzung darüber, wie es an der Grundschule im Coburger Stadtteil weitergehen wird, nachdem die Einrichtung vor Ostern kurzfristig, aber nur vorübergehend, geschlossen werden musste.

Denn die zwei Lehrerinnen, die dort zwei sogenannte Kombiklassen unterrichten, fielen krankheitsbedingt aus, und die Schüler werden seither an der Pestalozzischule unterrichtet. Dorthin werden sie mit Schulbussen gebracht und wieder abgeholt - wobei für die Heimfahrt zusätzlich Taxen zum Einsatz kommen. "Das einzige Manko an dieser Situation sind die Beförderungskosten von 800 Euro pro Woche, die wir bis Schuljahresende bestreiten müssen", stellte Klaus Anderlik fest.


Drei Klassen werden den Schulstandort sichern

Im neuen Schuljahr sieht das schon wieder viel besser aus in der Creidlitzer Schule. Dann wird es dort drei Klassen geben, die den Schulstandort sichern. Anderlik: "Diese Anzahl von Schülern an der Pestalozzischule zusätzlich zu unterrichten, wäre auch nicht möglich."

Schulamtsdirektor Werner Löffler verwies noch einmal darauf, dass es vor allem die sehr gute Zusammenarbeit der Schulleiterin Karina Kräußlein-Leib, der Stadt Coburg, des staatlichen Schulamtes, der Regierung von Oberfranken und nicht zuletzt der Eltern war, die eine rasche Lösung des Problems möglich gemacht hat. "Wir hatten das quasi innerhalb von Minuten geregelt."

Zwei sogenannte mobile Reserven und Kolleginnen an der Pestalozzischule, die ihre Stundenzahl aufgestockt haben, sorgen nun dafür, dass der Unterricht der beiden Creidlitzer Klassen reibungslos läuft. "Die Mittagsbetreuung erfolgt auch weiterhin in Creidlitz", ergänzte Klaus Anderlik.


Der Landkreis fehlt noch

Für den erkrankten Leiter der Musikschule Coburg, Dietmar Schaffer, erstattete Peter Jacobi, Vorsitzender des Trägervereins, den Jahresbericht. 533 Schüler das Angebot der Einrichtung. Kooperationen gibt es mit dem Awo-Kindergarten, der Melchior-Franck-Schule, der Pestalozzischule und der Grundschule Neuses sowie dem Gymnasium Ernestinum. Nicht gelungen sei es bisher, auch mit den Mittelschulen zusammenzuarbeiten. "Wir wollen aber dranbleiben", versprach Peter Jacobi. Kürzlich habe der Vereinsvorstand entschieden, die Vergütung der Lehrkräfte zu erhöhen. Weniger erfreulich sei, dass es noch immer nicht gelungen sei, den Landkreis mit ins Boot zu holen, stellte Peter Jacobi fest.

Zur Bilanz des Stadtheimatpflegers Hubertus Habel gehören im Jahr 2016 insgesamt sieben Vorträge zur Stadtgeschichte, zwei Führungen und die Organisation von drei Gedenkveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Pfarrer Dieter Stößlein vom evangelischen Bildungswerk. Für zwei Ausstellungen, darunter die "Wegzeichen der Reformation in Coburg" im Rahmen der Landesausstellung im Lutherjahr, zeichnet Hubertus Habel verantwortlich. Er arbeitete mit der Stadtverwaltung, den Schulen, der Hochschule, den Kirchengemeinden, den städtischen Sammlungen und dem Verein "Alternative Kultur" zusammen. Seinem Vorschlag, einer Straße am Judenberg den neuen Namen "Judenbergfelder" zu geben, folgte die Stadt nicht und nannte sie stattdessen "Stettiner Straße".

Zu Beginn der Sitzung des Kultur- und Schulsenats stellte Klaus Anderlik den neuen musikalischen Leiter der Stadtkapelle, Harald Hübner, vor.

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