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Coburg
Schulfest

Es brodelt im Neustadter Gymnasium: Eiszeit!!!

Es hilft wohl nichts besser durch einen heißen Sommertag als ein kühles Eis. Auf dem Schulfest des Arnold-Gymnasiums wird das besonders erfrischend.
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Auch in diesem Jahr wieder der Hit: Die Schüler verkaufen Eis, das mit flüssigem Stickstoff hergestellt wurde.
Auch in diesem Jahr wieder der Hit: Die Schüler verkaufen Eis, das mit flüssigem Stickstoff hergestellt wurde.
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Mithilfe von flüssigem Stickstoff werden die Zutaten zum eisgekühlten Dessert gefroren. "Wir machen das nun schon seit ein paar Jahren hier an der Schule, das ist schon sowas wie eine Tradition", erzählte Tizian Braun. Der Schüler der 10b hilft bei der Zubereitung und beim Verkauf des Eises. "Wir haben uns schon sehr früh getroffen, um alles vorzubereiten", erklärt er. Wichtig sei es gewesen, die Basismasse für das Eis schon zuzubereiten. "Alle Früchte mussten püriert und mit Milch, Sahne und etwas Zucker verrührt werden - nun muss die Masse dann nur noch gefroren werden", sagt er. Das bringt die Besucher zum Staunen: Aus den Rührschüsseln steigen Nebelschwaden auf, so dass sie einem Hexenkessel ähneln. Wie das Eis nun entsteht, ist aber keine Hexerei, sondern ein chemischer Prozess. "Der flüssige Stickstoff ist 200 Grad kalt - die Zutaten gefrieren so schnell, sie erstarren förmlich zu Eis", erklärt Tizian. Chemie gehöre auch zu seinen Lieblingsfächern. "Am meisten gefällt mir an meiner Schule, dass sie so modern ist", sagt er.

Das war nur eine der vielen Attraktionen, die den Besuchern des Schulfestes des Arnold-Gymnasiums geboten wurden. Ob Entspannung pur in der Aula bei klassischer Musik, Kaffee und Kuchen oder spannenden Fußballspielen auf dem Sportplatz: Hier kam jeder auf seine Kosten.


Etwas Neues hielt Einzug

Auch ein Escape Room gehörte zu den Attraktionen des Schulfestes. Das Prinzip: In einem Raum müssen die Besucher innerhalb einer vorgegebenen Zeit verschiedene Aufgaben gelöst werden, damit sie den Escape Room wieder verlassen dürfen. Was in den meisten großen Städten schon längst als Geheimtipp gilt, hatten die Schüler der 9a und 9b nun auch bei ihrem Schulfest auf die Beine gestellt. In einem abgedunkelten Klassenzimmer luden sie an sieben Stationen zum Rätseln ein. "Unsere Kunstlehrerin hatte die Idee dazu und wir alle fanden sie klasse", erzählt Jill Forray, Schülerin der 9a. Am Freitag haben sie den ganzen Schultag damit verbracht, die Aktion vorzubereiten. "Die Planung der Stationen hat viel Zeit in Anspruch genommen", erklärt sie. Des Rätsels Lösung finde sich in vielen verschiedenen Puzzles. An ihrer Schule gefällt Jill am besten das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern: "Das Schulklima ist total harmonisch, das finde ich super."

Fabian Herrmann aus der 10a ist nach seinem Chorauftritt mit seinen Freunden zuallererst in den Computerraum gegangen. Dort gibt es die Möglichkeit, an den PCs ganz alte Videospiele zu spielen. Die Spiele, die er da spielt, sind aber ganz anders als früher: "Die Grafik sieht richtig real aus und das Gameplay ist sehr anspruchsvoll - die Spiele früher hatten eine eher verpixelte Grafik und ein simples Spielprinzip." Am Arnold-Gymnasium gefalle ihm, dass die Lehrer immer so nett sind. "Und auch, wenn es für manche komisch klingt: Am liebsten lerne ich Latein", erzählt er.


Stromausfall platzte in die Vorbereitungen

Dass die Retro-Games auf die Beine gestellt wurden, ist der EDV-Gruppe des Arnold-Gymnasiums zu verdanken. "Der Stromausfall in Neustadt vor ein paar Tagen hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht", erzählt Martin Frenkler, Fachbetreuer für Informatik und Religion. Zwar habe die Schule eine Art Notstromaggregat, aber wie lange es die Server tatsächlich mit Strom versorge, sei ungewiss gewesen. "Zum Glück war der Strom dann doch wieder da, bevor etwas ernsthaft kaputt gehen konnte", erzählt er.
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