Coburg
Kommentar

Ein starkes Zeichen für den Chorgesang in Coburg

Unser Redakteur Jochen Berger ist angetan, auf welch große Resonanz das Chorfest gestoßen ist.
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Der Chor "Unerhört" Foto: Jochen Berger
Der Chor "Unerhört" Foto: Jochen Berger
Coburg ist die Geburtsstadt des Deutschen Sängerbundes. Das ist schön - aber schon längst keine Garantie mehr dafür, dass traditionsreiche Chöre in der Region eine blühende Zukunft haben. Denn manche der traditionsreichen Chorvereinigungen leiden ganz massiv unter sängerischem Nachwuchsmangel.

Dass der Sängerkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels und mit ihm der Fränkische Sängerbund gleichwohl guten Grund hat, optimistisch in die Zukunft zu blicken, hat das Chorfest Coburg am Wochenende eindrucksvoll bewiesen. 120 beteiligte Chöre bedeuten einen Teilnehmerrekord bei diesem Bundessingen. Mehr noch: Viele Chöre haben inzwischen die Zeichen der Zeit erkannt und ihr Repertoire mit modernen, zeitgemäßen Stücken aufgefrischt.

Der Brückenschlag zwischen Tradition und Zukunft gelingt vielen Chören überraschend gut. Das bewiesen die zahlreichen Auftritte in der Innenstadt zwischen Albertsplatz und Markt, zwischen Casimirianum und Heilig-Kreuz-Kirche. Ganz zu schweigen vom umjubelten Eröffnungskonzert mit vier hervorragenden Coburger Chören im Kongresshaus und dem Abschlusskonzert in der bestens besuchten Morizkirche.

Das Chorfest Coburg - ein starkes Zeichen für den Chorgesang.

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