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Coburg
Umzug

Die schönsten Bilder vom Coburger Gaudiwurm

Bei schönstem Sonnenschein schlängelte sich der Gaudiwurm durch die Innenstadt. Mehr als 10 000 Zuschauer waren beeindruckt vom farbenfrohen Spektakel.
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Foto: Jens Gundermann
Foto: Jens Gundermann
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Das Wichtigste gleich vorweg: Nein, die Sperrung der mittleren Spur in der Schützenstraße wurde am Sonntag nicht mal eben kurz aufgehoben; der Gaudiwurm, bestehend aus mehr als 50 Gruppen und Wagen, musste sich drumherum schlängeln. Aber die Narren nahmen es - wie könnte es auch anders sein - mit Humor.

Irgendwie kurios: Der Gaudiwurm kam gleich an mehreren "Brennpunkten" der aktuellen Stadtpolitik vorbei. Start war am Anger. Und mit der neuen Dreifachhalle, die dort zurzeit an der Ecke Karche/Bamberger Straße entsteht, ist die Coburger Turnerschaft überhaupt nicht glücklich. Denn es fehlt der Gymnastikraum, den es in der jetzigen Angerhalle noch gibt - Ersatz soll nun in der alten Angerhalle geschaffen werden.


Turnerschaft und Trump

Dazu der passende Reim der Turnerschaft: "Der Stadtrat spart die Halle klein, passt leider viel zu wenig rein. Der fehlende Platz wird kompensiert, man mit viel Geld nun umsaniert, die ganz ganz alte Angerhalle - ach, Narren sind überall!"

Apropos: Das diesjährige Motto "Narren sind überall" war auch auf dem Wagen der Narrhalla zu lesen - zu den Konterfeis von Trump, Putin, Erdogan und Kim Jong Un.


Franz entert den Albertsplatz

Aber zurück zur Kommunalpolitik: Durch die Ketschengasse ging es zum Albertsplatz, wo heuer endlich die Markthalle eröffnen soll. Passend dazu der Wagen und die Laufgruppe vom Modegeschäft Jasmin Franz: Sie kamen als Piraten daher und kündigten an, die neue Markthalle zu "entern"; Jasmin Franz wird eine der Mieterinnen in dem Objekt sein.

Über den Markt ging es weiter durch die Herrngasse, und der Blick auf die Ehrenburg wurde frei. Die war auch ganz groß auf den Wagen des THW gemalt - neben das Versprechen, Coburg bei sämtlichen Katastrophen zu schützen: "Und ist die Stadt someday Land unter, wer'n wir erstmal so richtig munter!".

Flott rollte der Gaudiwurm am Theaterplatz vorbei. Flott auch deshalb, weil dort kein Bahnübergang ist. Denn dass sich die Autofahrer schon bald an einige Wartezeiten gewöhnen müssen, hatte "Thorsten's Fahrschule" zum Thema gemacht: "ICE: Freie fahrt ade - Schranke zu, was nu?" Es sei denn, es klappt bis Dezember zum Beispiel noch mit der Untertunnelung des Bahnübergangs Creidlitz... Okay, war ein Witz.

Die weitere Wegstrecke des Gaudiwurms war die Achse Steinweg/Spitalgasse - wer schon jetzt ins Stocke-Stadion, pardon, in die "Red Residenz Arena" wollte, hätte abbiegen müssen. Aber das "Traumspiel" gegen den FC Bayern steigt ja erst im Sommer.


Party bis in den Abend hinein

Auf dem Marktplatz kam es schließlich zum großen Gaudiwurm-Finale. Die närrische Party, die sich dort in den vergangenen Jahren immer mehr etabliert hat, dauerte bis weit in den Abend hinein.
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