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Coburg
Weihnachtsmarkt

Das Coburger Winterzauberland leuchtet

"Haltet an euren Träumen fest", empfiehlt das Coburger Christkind und wünscht eine "traumschöne Weihnachtszeit".
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Christkind Femke Flessa, OB Norbert Tessmer, Dritter Bürgermeister Thomas Nowak und Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber auf dem Rathausbalkon. Foto: Barbara Herbst
Christkind Femke Flessa, OB Norbert Tessmer, Dritter Bürgermeister Thomas Nowak und Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber auf dem Rathausbalkon. Foto: Barbara Herbst
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Weihnachten ist eine Sache des Herzens, findet Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD): Gerade die Adventszeit sei "die richtige Zeit, um aufeinander zuzugehen und für einander da zu sein". So sagte es das Stadtoberhaupt am Freitagabend vom Rathausbalkon, bevor es die wichtigsten Worte des Abends sprach: "Der Coburger Weihnachtsmarkt 2016 ist eröffnet."

Diesmal geschah das mit einem minutengenau abgestimmten Programm: 16.45 Uhr Abmarsch der Prozession mit Christkind, Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht am Schlossplatz, 17.02 Uhr Ankunft am Rathaus. Die Laternenkinder - der Chor der Melchior-Franck-Schule - erklimmen die Tribüne, das Christkind geht hoch auf den Rathausbalkon. 17.05 Uhr: Die Coburger Kirchenglocken läuten. Ihre Töne wurden nur vom Winde verweht, so dass auf dem Marktplatz kaum etwas zu hören war. Dafür schallte das Lied von der "Weihnachtsbäckerei" um so lauter, gesungen vom Chor und begleitet von der Stadtkapelle.

Auf dem Markt und drumherum herrschte da schon dichtes Gedränge. Das Unangenehme daran: Gedränge finden Leute mit unredlichen Absichten gut. Das Polizeipräsidium Oberfranken warnte am Freitag vor Taschendieben auf den Weihnachtsmärkten in der Region.

Der Weihnachtsmarkt selbst folgt dem bewährten Konzept: Außenherum stehen die Buden mit Weihnachtsschmuck, Wollsachen und allerlei Krimskrams, innen gibt es das, was die Leute auf dem Weihnachtsmarkt hält: Glühwein und Punsch, gebrannte Mandeln und Bratwurst. Die Hälfte aller Stände verkauft Speisen und/oder Getränke, die andere Hälfte Geschenkartikel. So sieht es das Konzept des Coburger Weihnachtsmarkts vor.

Dass Abwechslung ins Angebot kommt, liegt an der Bude am Ausgang Herrngasse: An diesem Wochenende ist dort belgisches Bier zu finden, mitgebracht vom Partnerschaftskomitee aus Oudenaarde. Schon seit einigen Jahren zelebrieren die Belgier auf diese Weise die Partnerschaft mit Coburg, und sie scheinen genug Abnehmer für Kriek, Trappiste und andere Bierspezialitäten zu finden. Ab Montag werden die Vertreter der Isle of Wight für eine Woche die Bude übernehmen, dann folgen unter anderem die Pfadfinder und - vom 15. bis 18. Dezember - die Grundschule Neuses.

Die Buden müssen täglich mindestens von 11 bis 20 Uhr geöffnet haben, sie dürfen offen halten bis 21.30 Uhr. Erfahrungsgemäß würden aber die Buden mit Kunsthandwerk früher schließen als die mit Heißgetränken, sagt Marktchef Frank Briesemeister.

Am Freitag war überdies ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks zu Gast, um stimmungsvolle Bilder einzufangen. Sie sind am Sonntag in der "Frankenschau am Sonntag" ab 17.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen.