Coburg
Diskussion

Coburger Theater-Theater: Eilantrag liegt jetzt vor

Mehrere Stadträte drängen darauf, die Kosten für eine Ausweichspielstätte auf fünf Millionen Euro zu deckelmn.
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Landestheater Coburg Foto: Jochen Berger
Landestheater Coburg Foto: Jochen Berger
Bei einer Pressekonferenz am Montag hatten acht Stadträte von CSU/JC, SBC, FDP und "Pro Coburg" darüber informiert, dass ein "Globe" als Ausweichspielstätte nicht mehr zu machen sei. Die Kosten für einen solchen Rundbau waren zwar auf 7,5 Millionen Euro gedeckelt worden, doch reicht dieser rahmen wohl gar nicht aus, wie zuletzt bekannt wurde.

Nun soll die Notbremse gezogen werden. Der Bau einer Ausweichspielstätte fürs Landestheater soll maximal fünf Millionen Euro kosten, heißt es in dem von Jürgen Heeb (Pro Coburg) formulierten Eilantrag zur Stadtratssitzung am Donnerstag.

Der Antrag im Wortlaut:

"Der Stadtrat möge in seiner Sitzung am 15.12.2016 folgendes beschließen:

Die geplanten Kosten für die bisher angedachten Lösungen nehmen überhand, die bisher beschlossenen 7,5 Millionen Euro waren einer schönen Lösung geschuldet, die aber in diesem Kostenrahmen nicht herzustellen ist. Auf der nun erlangten Erkenntnis schlagen wir vor, die Gesamtkosten wieder auf 5 Millionen Euro zu begrenzen und eine der unten genannten Varianten vom Stadtrat beschließen zu lassen.

Es wird eine zeitlich realisierbare Lösung benötigt, die den Ansprüchen der Besucher gerecht wird, die sich vor allem aber in einem Kostenrahmen bewegt, der der Öffentlichkeit standhält. Dies ist bei allen aktuellen und nötigen Sparmaßnahmen beim bisherigen Rahmen so nicht der Fall.

Es soll durch eine einfache Mehrheit eine Auswahl folgender Varianten erfolgen:

1. Interimsspielstätte am Anger durch einfachen Neubau und Nutzung der Nebenräume der
Angerturnhalle (Hybridlösung ohne Globe, ähnlich Genf).

2. Ertüchtigung der Angerturnhalle ohne Auf- und Anbauten

3. Ausarbeitung eines Tourneetheater Konzeptes ohne neu zu errichtende Spielstätte und unter
Nutzung bestehender Räumlichkeiten mit Schwerpunkt innerhalb Coburgs.

Für den Fall, dass keine der Varianten im Kostenrahmen von 5 Millionen Euro zu realisieren ist, soll das
vorgegebene Raumprogramm entsprechend angepasst werden."


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