Coburg
Adel

Coburger Prinzenpaar freut sich über einen Sohn

Philipp Hubertus Andreas Christian Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am Mittwoch geboren. Er ist das zweite Kind von Hubertus und Kelly und wird nach den jetzigen Statuten des Herzogshauses eines Tages dessen Leitung übernehmen.
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Hubertus Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha und seine Ehefrau, Prinzessin Kelly, sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Nach Katharina Victoria Elizabeth Cheryl im April 2014 kam nun Philipp Hubertus Andreas Christian zur Welt. Foto: CT-Archiv/Simone Bastian
Hubertus Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha und seine Ehefrau, Prinzessin Kelly, sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Nach Katharina Victoria Elizabeth Cheryl im April 2014 kam nun Philipp Hubertus Andreas Christian zur Welt. Foto: CT-Archiv/Simone Bastian
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Die Zurückhaltung, für die das Coburger Herzogshaus seit jeher bekannt ist, spiegelte sich auch in der sehr knapp gehaltenen Erklärung wider, die am Mittwoch von der Herzoglich Sachsen-Coburg und Gotha'schen Hauptverwaltung veröffentlicht wurde. Im Auftrag von Hubertus Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha und dessen Ehefrau, Kelly Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha wurden nämlich exakt drei Sätze mitgeteilt: "Mit großer Freude und voller Dankbarkeit geben wir die Geburt unseres Sohnes Prinz Philipp Hubertus Andreas Christian von Sachsen-Coburg und Gotha bekannt. Er wurde am Morgen des 15. Juli 2015 geboren. Wir sind überglücklich und dankbar für die Geburt unseres Sohnes."

"Mutter und Kind wohlauf"

Auf Nachfrage war immerhin noch zu erfahren, dass "Mutter und Kind wohlauf" seien.

Prinz Philipp ist das zweite Kind von Hubertus Kelly. Tochter Katharina kam am 30. April 2014 zur Welt. Zur Taufe, die im September 2014 unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Schloss Callenberg stattfand, reiste damals sehr viel europäischer Adel nach Coburg. Allen voran kam auch die schwedische Kronprinzessin, die zudem eine von mehreren Taufpaten der kleinen Katharina ist. Ob deshalb Katharina mit Zweitnamen Victoria heißt, ist nicht bekannt - auch eine Reminiszenz an die Ur-ur-ur-ur-Großmutter, die mit Coburgs Prinz Albert verheiratete Queen Victoria von Großbritannien, liegt natürlich sehr nahe.

Und wo tauchte in der Coburger Herzogsgeschichte schon einmal der Name Philipp auf? Nun, mehrmals. Da gab es zum Beispiel Prinz Philipp Josias von Sachsen-Coburg und Gotha (1901 bis 1985), der zusammen mit seiner Frau, Prinzessin Sarah Aurelia Hálasz (1914 bis 1994), unter anderem auch einen Sohn hatte, der den Namen Philipp trug (1944 bis 2014).

Es gab auch Prinz Philipp Maria August Rafael von Sachsen-Coburg-Gotha. Er lebte von 1844 bis 1921 und gehörte zur katholischen Seitenlinie Koháry des Coburger Herzogshauses.

Eindeutiger ist die Zuordnung zwei weiterer Vornamen des kleinen Prinzen: Hubertus, nach seinem Vater, Andreas, nach seinem Großvater, der auch heute noch "Chef des Hauses" ist.

Verbindung nach Schweden

Apropos: Nach den jetzigen Statuten des Coburger Herzogshauses wird eines Tages nicht die erstgeborene Katharina die Leitung des Hauses übernehmen, sondern mit Philipp der nunmehr erstgeborene Sohn. Das schwedische Königshaus hat diese historische Regelung einst geändert, so dass eines Tages das erstgeborene Kind, gleich welchen Geschlechts, den Thron besteigen darf - und das ist Prinzessin Victoria, die Patentante der Coburger Prinzessin Katharina. Der erstgeborene Sohn von Schwedens König Carl Gustaf und Königin Silvia heißt übrigens Carl - und mit Zweitnamen Philipp!
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