Coburg
Leichtathletik

Coburger Läufer schwitzten in Dresden

Martin Militzke, Michael Zeidler und Andreas Kerber vom TV 1848 Coburg liefen neue persönliche Bestzeiten und einen Altersklassensieg beim 15. Dresden-Marathon.
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Bei Kilometer 19 des Dresden-Marathons lief der Coburger Michael Zeidler am Elbufer über die Marienbrücke in einem weiten Bogen durch die Neustadt zum Goldenen Reiter und über die Augustusbrücke zurück in die Altstadt. Von dort aus sah erstmals die Silhouette Dresdens mit Residenzschloss, Kathedrale, Kunstakademie und die alles überragende Frauenkirche, sofern er einen Blick dafür hatte. Fotos: privat
Bei Kilometer 19 des Dresden-Marathons lief der Coburger Michael Zeidler am Elbufer über die Marienbrücke in einem weiten Bogen durch die Neustadt zum Goldenen Reiter und über die Augustusbrücke zurück in die Altstadt. Von dort aus sah erstmals die Silhouette Dresdens mit Residenzschloss, Kathedrale, Kunstakademie und die alles überragende Frauenkirche, sofern er einen Blick dafür hatte. Fotos: privat
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Bei der 15. Auflage des Dresden-Marathons waren die Starter aus Kenia und Äthiopien nicht zu schlagen. Mit 9045 Teilnehmern verzeichnete der Veranstalter einen Teilnehmerrekord. Martin Militzke, Michael Zeidler und Andreas Kerber vom TV 1848 Coburg starteten beim Halbmarathon.
Seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen sowie eine attraktive Marathonstrecke durch die Altstadt, den Großen Garten und entlang der Elbwiesen kennzeichnen den Lauf in der sächsischen Landeshauptstadt.
Die drei 48er liefen in dem riesigen Starterfeld ordentlich mit und konnten zum Saisonende noch den einen oder anderen persönlichen Erfolg verbuchen. Schnellster und erfolgreichster heimischer Athlet war Martin Militzke, der mit 1:16:11 Stunden sein gestecktes Ziel, eine neue Bestzeit, zwar knapp verpasste aber doch recht klar den Sieg in der M30 errang.
Michael Zeidlers Ziel war es, nach mehreren Anläufen die 1:30er Stundenmarke zu unterbieten, was ihm mit 1:27:10 Stunden
auch gelang. Im Starterfeld der 2618 männlichen Teilnehmer bedeutete dies für ihn den 118. Platz und den 7. Platz in der M45.
Der dritte 48er im Bunde, Andreas Kerber, wollte sich, nach dem Berlin-Marathon vor drei Wochen, in "seiner Stadt" nur einen schönen Saisonabschluss gönnen. Das auch für ihn eine neue persönliche Bestzeit von 1:42:39 Stunden am Ende heraussprang, überraschte ihn dann doch.
Aus dem Leichtathletik-Kreis Coburg-Kronach-Lichtenfels nutzten noch weitere Vereine diesen Lauf vor herrlicher Kulisse für einen würdigen Saisonabschluss.
Mit Uwe Bäuerlein vom TSV 1860 Staffelstein war ein weiterer Top-Athlet aus dem Bezirk am Start. Er belegte über die Halbmarathondistanz in 1:18:41 Stunden den 3. Platz in der M30 und stand gemeinsam mit dem 48er Militzke auf dem Podest.
Mit fünf Läuferinnen und Läufern waren die RunningBros in Dresden vertreten. Das Quintett ging ausnahmslos über die Marathondistanz von 42,195 Kilometern an den Start. Hervorzuheben ist die Leistung von Alexandra Kalb, die gleich bei ihrem ersten Marathon die Vier-Stunden-Marke unterbot und schnellste Vereinsvertreterin war. Zahlenmäßig am stärksten war der ASC Burgberg Lichtenfels in der sächsischen Metropole angetreten. 18 Läuferinnen und Läufer starteten über die 21,0975 Kilometer Halbmarathon-Distanz und die Zehn-Kilometer-Strecke. zeico/anke
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