Coburg
Abschied

Coburger Abiturienten erhalten ihre Zeugnisse

Die erfolgreichen Abiturienten, 88 vom Coburger Gymnasium Alexandrinum und vier von der Rudolf-Steiner-Schule in Coburg, erhielten am Freitag ihre Zeugnisse.
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Diese Schüler schlossen ihr Abitur am Alexandrinum mit Notendurchschnitten von jeweils 1,5, und besser ab. Jasmin Müller-Alefeld vom Förderverein (links) und Schulleiter Herbert Brunner (Zweiter von rechts) gratulierten. Foto: Isabel Firsching
Diese Schüler schlossen ihr Abitur am Alexandrinum mit Notendurchschnitten von jeweils 1,5, und besser ab. Jasmin Müller-Alefeld vom Förderverein (links) und Schulleiter Herbert Brunner (Zweiter von rechts) gratulierten. Foto: Isabel Firsching
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"Happy Ending" - mit dem Song von Mica begrüßte das Vocalensemble der Q12 die Gäste zur Abschlussfeier des Gymnasiums Alexandrinum und der Rudolf-Steiner-Schule im Kongresshaus Coburg. Für die insgesamt 92 jungen Damen und Herren endete eine lange Schulzeit also offensichtlich glücklich, wenn man dem Lied Glauben schenken darf.

Nicht stur büffeln

"Das Abitur ist ein Fixpunkt in Ihrem Leben", stellte der Schulleiter des Alexandrinums, Herbert Brunner, seiner Abschiedsrede voran. Das bedeute inne zu halten, noch einmal zurückzublicken und dann nach vorne in die Zukunft zu schauen. Drei Ratschläge, aus einem Prosatext Erich Kästners zitierte und interpretierte er und gab sie den scheidenden jungen Menschen mit auf ihren Lebensweg: Nicht zu fleißig zu sein und stur zu büffeln. Das Leben aus eigener Anschauung zu studieren und nicht zu verkopfen. "Bildung ist immer als ein lebenslanger Prozess zu sehen."

Als zweiten Rat gab er mit, sich die Kindheit nicht austreiben zu lassen. Dies bedeute, sich die Neugierde und das unstillbare Bedürfnis zu behalten, Fragen zu stellen. Zuletzt riet Brunner, Rücksicht auf die zu nehmen, die Rücksicht auf einen selbst nehmen.

"Mit der Allgemeinen Hochschulreife haben Sie etwas erreicht, was Ihnen gegenüber vielen Gleichaltrigen, die diesen Abschluss nicht haben, Vorteile für die Zukunft verschafft", erklärte er. Doch entscheidend sei auch, was jeder Einzelne aus seinen Anlagen mache und die Verantwortung und die Verpflichtung zu erkennen, die daraus erwachse.

Abiturientin Andrea Bähring blickte in ihrer Rede noch einmal auf die Schulzeit zurück, erinnerte an die vielen schönen und nachdenkliche Momente. Ein besondere Dank galt den Eltern, die geduldig die Phasen des "präexaminatorischen Irrseins" ausgehalten hätten. Und natürlich allen, die sie bis begleitet hatten, besonders ihrem Oberstufenkoordinator Thomas Lehmann. "Nun lockt der Klang des Lebens. Was wir jetzt brauchen ist Mut, unser eigenes Leben zu gehen".

Eine Ahnung, wie dieser Klang des Lebens sich anhören könnte, gab Johanna Richter. Sie spielte auf ihrer Glasharmonika zwei außergewöhnliche Stücke für ihre scheidenden Schulkameraden. Umrahmt wurde die Feier zudem vom Vokalensemble und dem Instrumentalensemble.

Christoph Wegener, Leiter der Rudolf-Steiner-Schule, bedankte sich für die "Übernahme" der vier Abiturienten aus seiner Schule und für den freundlichen Geist, der am Alex herrsche.
Insgesamt wurden vom Förderverein und vom Elternbeirat 16 Prämien für besondere Leistungen vergeben. Obligatorisch erhielt jeder scheidende Abiturient einen kleinen Ginkobaum, das Wahrzeichen der Schule.

Prämien für die Besten

Gesamtnotendurchschnitt von 1,5 oder besser Diana Matthe, Johanna Richter, Lisa Seufert, Sarah Seufert, Anika Reinmüller, Maximilian Wenning, Johanna Faber, Friederike Hilmer, Alexander Küchler.

Preise verschiedener Institutionen Diana Matthe (beste Abiturprüfung Chemie), Maximilian Wenning und Alexander Küchler (hervorragende Leistungen in Mathematik), Patrick Pertsch (beste Abiturprüfung Physik), Maximilian Schreiber; Diana Matthe und Helene von Pezold (für hervorragende Leistungen im Fach Biologie).

Sehr großes Engagement in der Musik Diana Matthe, Dorothee Sihler, Anja Schumm, Andrea Bähring, Johanna Faber.

Sehr großes Engagement im Fach Kunst und in der Musik Svenja Reinhardt.

Langjähriges Engagement im Schulspiel Robert Büttner.

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