Coburg
Politik

CSU und JC bilden gemeinsame Fraktion im Coburger Stadtrat

Die Christlich Soziale Union und die Wählergruppe Junge Coburger verfügen gemeinsam über 12 Sitze - und sind damit jetzt größer als die SPD-Fraktion.
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Der Coburger Stadtrat bleibt in Bewegung. Nach der Abspaltung von drei Mitgliedern der SPD-Fraktion, die seit Mitte Februar eine gemeinsame, vierköpfige Fraktion mit René Hähnlein (Linke) bilden, wurde am Freitag der nächste Paukenschlag bekannt: Die CSU-Fraktion (zehn Sitze) macht ab sofort gemeinsame Sache mit dem Duo der Jungen Coburger.

Mit zwölf Sitzen ist die neue CSU/JC-Fraktion somit jetzt stärkste politische Kraft im Coburger Stadtrat. Die SPD-Fraktion verfügt nach der Abspaltung nur noch über elf Sitze.

Jürgen Oehm, Vorsitzender der bisherigen CSU-Fraktion, erklärt dazu: "Mit der neuen CSU/JC-Fraktion sind wir noch schlagkräftiger. Während andere sich trennen, ziehen wir für Coburg gemeinsam an einem Strang. Wir bestehen aus zwölf starken Persönlichkeiten, die als Team etwas für Coburg bewegen. Die beiden JC-Stadträte sind eine echte Bereicherung für unsere inhaltliche Arbeit."

JC-Stadtrat Kurt Knoch erklärt: "Gemeinsam mit den CSU-Stadträten erreichen wir Junge Coburger mehr. Allein darauf kommt es an. Wir wollen, dass wir in fünf Jahren sagen können, dass wir wirklich wesentliche Ziele unserer Programmatik umgesetzt haben. Wir mussten feststellen: Das schaffen wir nicht, wenn wir ein Schattendasein fristen in einer kleinen, politisch wenig relevanten Ausschussgemeinschaft." Bislang hatten die JC eine Ausschussgemeinschaft mit den Einzelkämpfern von FDP und ÖDP gebildet.



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