Meeder
Gemeinderatsbeschluss

Bei Wasser und Abwasser steigen die Gebühren in Meeder

Ab 1. April 2016 zahlen die Verbraucher in Meeder höhere Gebühren für Wasser und Abwasser. Die Kostenkalkulation lässt der Gemeinde keine andere Wahl.
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Foto: BR-Archiv/Symbolbild
Foto: BR-Archiv/Symbolbild
Kein Aprilscherz. Ab 1. April 2016 erhöht sich im Gemeindegebiet Meeder die Verbrauchsgebühr für einen Kubikmeter Wasser von 1,60 Euro auf 1,90 Euro. Desgleichen steigt die Einleitungsgebühr für Schmutzwasser in die Entwässerungsanlage von 4,40 auf 4,70 Euro, ebenfalls pro Kubikmeter. Das beschloss der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Die Satzungen werden dementsprechend geändert. Die Räte waren sich ihrer Sache sicher, es gab hierzu keine längere Diskussion, da zum einen die Wirtschaftlichkeitsberechnung die Erhöhung notwendig macht und zum anderen in den Fraktionen vorab Einigkeit über die Erhöhung erzielt werden konnte.

Dem Bauantrag von Viktoria und Patric Bockfeld wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, auch wenn das Bauvorhaben außerhalb eines Bebauungsplanes liegt.
"Hier greift der Tatbestand der Privilegierung", meinte Bürgermeister Bernd Höfer (CSU/LV). Auch gegen den Bauantrag von Tobias Schreiner, der in Wiesenfeld eine landwirtschaftliche Maschinenhalle zwecks Neubaus einer Wohnung aufstocken will, gab es keine Bedenken.

In der vorweihnachtlichen und letzten Sitzung dieses Jahres schlug Bürgermeister Höfer versöhnliche Töne an, auch im Hinblick auf die negativen Meldungen, die in den Jahren vor seiner Amtszeit ständig aus Meeder kamen.
"Wir können gemeinsam auf die im Sinne der Bevölkerung geleistete Arbeit stolz sein", meinte Höfer und ergänzte: "Wir haben einiges auf den Weg gebracht, das in den letzten Jahrzehnten Seinesgleichen sucht. Das Motto ist nicht ,Wir schaffen das‘, sondern ,Wir machen das‘. Ich freue mich deshalb auf 2016." Ähnlich drückten sich alle Fraktionssprecher aus. Dritter Bürgermeister Gerald Göhring (SPD) lobte die gute Kommunikation und die offene Art des Umgangs mit der Verwaltung und im Gemeinderat. Erhardt Kräußlich (FW) sagte, es sei ein guter Weg eingeschlagen worden, der weiter so zu begehen sei, und Gemeinderat Matthias Korn (CSU/LV) bezeichnete die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat als gelebte Demokratie.

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