Bad Rodach

Bad Rodach gewährt dem Awo-Treff 30.000 Euro

Bei diesem Thema lässt sich die Stadt Bad Rodach nicht lumpen: Bis zu 30 000 Euro stellt sie dem Mehrgenerationenhaus "Awo-Treff" als Personalkostenzuschuss für das Jahr 2016 zur Verfügung.
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Das entspricht 80 Prozent des erwarteten Personalkostendefizits der Arbeiterwohlfahrt.


"Eines der Top-Häuser"

Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) wertete den einstimmigen Stadtratsbeschluss am Montag als eindeutigen Vertrauensbeweis der Stadt in die Arbeit, die im Treff geleistet wird: "Bad Rodach ist ein Vorzeigehaus, eines der Top-Häuser in ganz Deutschland", sagte er denn auch. Im Vorfeld hatten Leiterin Nicole Voigt und Ingrid Klingler-Joppich vom Awo-Kreisverband über die derzeitige Arbeit im Mehrgenerationenhaus berichtet. Einmal mehr entwickle sich dieses zum Treffpunkt und zur zentralen Anlaufstelle, gerade in der Flüchtlingsarbeit. Wichtig sei dabei in Bad Rodach vor allem "das überdurchschnittlich große Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter", sagte Nicole Voigt.
Dennoch gelange man sehr schnell an personelle Grenzen, wolle man alle vier

Schwerpunkte des vorgegebenen Aktionsprogramms erfüllen. Diese umfassten "Alter und Pflege", "Integration und Bildung", haushaltsnahe Dienstleistungen sowie freiwilliges Engagement.

Für die Betreuung und Koordination der Integration von Flüchtlingen, die in Bad Rodach untergebracht sind und werden, wünscht man sich seitens der Awo deshalb einen "Projektleiter Integration", der laut Nicole Voigt zunächst stundenweise beschäftigt werden soll.
Im nächsten Jahr könnte daraus vielleicht sogar eine Teilzeitstelle werden.

Gebilligt Den Jahresabschluss der Stadtwerke Bad Rodach billigte der Stadtrat einstimmig. Von den 284 000 Euro Bilanzgewinn fließen 280 000 in die allgemeinen Rücklagen.

Verärgert "Schon ein bisschen sauer" zeigte sich Bürgermeister Tobias Ehrlicher beim Punkt "Baulandumlegungsverfahren Heldritter Steig". Zwei von sechs Grundstückseigentümern zeigten sich wenig kooperativ und behinderten so "die Weiterentwicklung der Stadt", gerade im Kernbereich. Eine Lösung mit mittelfristig sechs statt 29 Bauplätzen werde derzeit überlegt. Generell machte Kämmerer Michael Fischer darauf aufmerksam, dass die Verschleppung des Verfahrens die Stadt neben Verzögerung und Mehraufwand auch Geld koste.


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