Coburg
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Appetit wecken auf die Coburger Veste

Anlass für die Litfaßsäule ist eigentlich die Landesausstellung 2017. Doch es gibt noch mehr Gründe, am Bürglaß auf die Burg hinzuweisen.
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Litfaßsäule mit Veste-Motiven: Stadtmarketing-Koordinator Michael Böhm (links) und Klaus Weschenfelder, Direktor der Kunstsammlungen, begutachten den Werbeträger. Foto: Simone Bastian
Litfaßsäule mit Veste-Motiven: Stadtmarketing-Koordinator Michael Böhm (links) und Klaus Weschenfelder, Direktor der Kunstsammlungen, begutachten den Werbeträger. Foto: Simone Bastian
Das Lutherzimmer ist zweifellos eine der größten Attraktionen auf der Veste. Die eichenen Türstöcke dürfte schon der Reformator durchschritten haben, als er 1530 für ein halbes Jahr auf der Veste wohnte. Die übrige Ausstattung ist neuer, sagt Klaus Weschenfelder, Direktor der Kunstsammlungen auf der Veste. Die Burg diente ja nicht nur als Wohnung für Luther, sondern im 30-jährigen Krieg auch als Gefängnis oder später als Archiv.

Um die Türstöcke und das Zimmer zu sehen, muss man nicht mehr bis zur Veste hinauf: Das Zimmer ist auf einer Litfaßsäule am Oberen Bürglaß abgebildet, zusammen mit anderen Attraktionen der Veste wie der Gemäldesammlung und der Waffenkammer. Darüber prangt groß die Zahl 2017 - "zum Anteasern", wie Michael Böhm sagt. 2017 wird auf der Veste und in der Morizkirche die bayerische Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner" stattfinden.
Deshalb steht schon eine ähnliche Litfaßsäule vor der Morizkirche, eine dritte soll am Anger folgen.

Das Wort "Landesausstellung" steht indes noch nirgends, soll aber noch kommen. Es sei aber nicht unbedingt nötig, wie Michael Amthor findet, der Coburger Tourismuschef. Denn die Veste sei ja jetzt auch schon einen Besuch wert, und anhand der Säule, die früher in der Nägleinsgasse stand, können die Stadtführer nun auf die Kunstsammlungen hinweisen.

Was die Landesausstellung angeht, stellt die Stadt gerade ihr Begleitprogramm zusammen. Sicher ist, dass es während der Ausstellung wesentlich einfacher sein wird, auf die Burg zu gelangen: Busse und der "Veste-Express" sollen dann im viertelstündigen Wechsel zwischen Stadt und Veste pendeln.
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