Coburg
Bilanz

Ansturm auf die "Messe Coburg"

Mehr als 30 000 Besucher an vier Tagen: Veranstalter und Aussteller zeigen sich in einer ersten Bilanz sehr zufrieden.
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Die "Messe Coburg" war ein voller Erfolg. Foto: Oliver Schmidt
Die "Messe Coburg" war ein voller Erfolg. Foto: Oliver Schmidt
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Jetzt im Nachhinein kann es Peter Kinold ja sagen: "Das neue Konzept war ein Risiko, und ich habe, ehrlich gesagt, auch ordentlich geschwitzt. Denn der Kartenvorverkauf lief eher schwach." Doch das neue Konzept, das für die Oberfranken-Ausstellung mit "Messe Coburg" auch gleich noch einen Namen brachte, hat sich am Ende sehr wohl bewährt: Mehr als 30 000 Besucher strömten an den nur noch vier Öffnungstagen auf den Ketschenanger. "Ich bin wahnsinnig zufrieden", sagte Veranstalter Peter Kinold am Sonntagabend zu infranken.de.


Noch besser als Hof

Die Zahlen seien noch besser als die vor kurzem bei der "Messe Hof", die auf dasselbe Konzept umgestellt hatte.
"Der Auftakt am Donnerstag war schon sehr gut", zählte Peter Kinold auf, "und dann gab es jeden Tag noch eine Steigerung - mit dem Sonntag als absoluten Höhepunkt!" Gegen Mittag, so Peter Kinold, musste am sonnigen Sonntag kurzzeitig sogar eine "Notkasse" am Eingang eingerichtet werden, um den enormen Besucheransturm zu bewältigen. Und Peter Kinolds Frau stellte sich kurzerhand selbst mit an die Notkasse, um Tickets zu verkaufen.

Auch eine erste Blitzumfrage bei den Ausstellern hat am Sonntagnachmittag sehr positive Zahlen ergeben. "95 Prozent sind zufrieden mit der Resonanz und mit ihren Geschäften", sagte Peter Kinold, "und nahezu 100 Prozent wollen wieder zur Messe Coburg kommen."


Bereits Ideen für 2018

Apropos: Ja, Peter Kinold würde 2018 sehr gerne wieder eine "Messe Coburg" auf dem Ketschenanger veranstalten. Er hat sogar schon einige Ideen beziehunsgweise Verbesserungsvorschläge dafür. "Wir brauchen mehr Fläche", glaubt er zum Beispiel. Der Anbau, den es seitlich an das nur noch eine, große Messezelt gab, könnte zum Beispiel vergrößert werden. Außerdem würde Peter Kinold gerne den Gastronomiebereich "spannender gestalten". Er könne sich etwa eine "Schlemmergasse" vorstellen.

Was die inhaltliche Ausrichtung der Messe betrifft, so schwebt Peter Kinold vor, noch mehr auf Themen wie Nachhaltigkeit oder auch barrierefreies Wohnen zu setzen. Mehr Platz brauche zudem der neue Spiel- und Multimediabereich. "Der war diesmal etwas beengt", räumte Peter Kinold selbstkritisch ein.
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