Bad Rodach

Anlieger regen Kanalerweiterung in Bad Rodach an

Kein Zweifel: "Es muss etwas getan werden". Kurz und prägnant formulierte Bürgermeister Tobias Ehrlicher das Vorhaben "Kanalverstärkung" in Bad Rodach.
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Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher (links) zeichnete die langjährigen Feldgeschworenen Enno Kempf (Mitte) und Horst Kiesewetter mit einer Urkunde aus.  Foto: Volker Gundel
Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher (links) zeichnete die langjährigen Feldgeschworenen Enno Kempf (Mitte) und Horst Kiesewetter mit einer Urkunde aus. Foto: Volker Gundel
Betroffen sind die Wohnbereiche Siedlungsweg sowie in der Löns-, Lessing-, und Heinrich- Heine-Straße. Überzeugt waren davon auch die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses in der Sitzung am Montag im Rathaus. Den Antrag für eine Kanalerweiterung hatten Anlieger eingebracht.

Rund 380 000 Euro erfordere das Projekt, erläuterte Bauamtsleiter Dirk Hochberger. Durch die Bautätigkeit der vergangenen Jahre in diesem Bereich und der zu erwartenden neuen Ansiedelungen könne der bestehende Kanal das anfallende Schmutz- und Regenwasser mittelfristig nicht mehr ausreichend transportieren.


Heldritter Straße hat Priorität


Christoph Herold (CSU) schlug vor, das Projekt in den mittelfristigen Investitionsplan aufzunehmen, was der Bürgermeister befürwortete. Priorität habe allerdings derzeit der Kanalbau in der Heldritter Straße. Aktuell werden jetzt laut Kämmerer Michael Fischer für das Projekt "Lessingstraße" Gespräche mit der Planungsgruppe Strunz aufgenommen. Dabei geht es um Aufgliederung der Maßnahme in Teilbereiche.

18 neue Verkaufsstände für insgesamt 11 000 Euro sollen als Ersatz für die "fränkischen Häuschen" angeschafft werden. Die Stände sind leichter zu installieren und geräumiger. Offen ist noch, ob sie mit Türen versehen werden, was zusätzlich 140 Euro pro Stück kosten würde.


Wildes Parken am Kurring


Stärkere Beachtung wird künftig der Verkehrssituation am Bad Rodacher Kurring beigemessen. Anlieger haben wiederholt auf "wildes Parken" verwiesen. Tobias Ehrlicher schlug vor, die Entwicklung zu beobachten, sah allerdings keinen akuten Handlungsbedarf. Am Kurring dürfe nur auf speziell markierten Flächen geparkt werden, so Dirk Hochberger.

Befürwortet hat das Gremium die Bauanträge von Helena Bischler (Wohnhaus mit zwei Fertiggaragen in Heldritt) und von Edda und Günter Schink (Einfamilienhaus mit Garage und Carport in Gauerstadt).

Abgelehnt wurde dagegen eine Bauvoranfrage der Südwerk Projektgesellschaft auf Errichtung eines Solarparks bei Elsa/Längefeld. Die Voranfrage von Pamela Scialpi (Bau eines Wohnhauses mit Pferdestall in Gauerstadt, rund 100 Meter außerhalb der Ortsgrenze) fand nut drei Befürworter.

Für ihre Verdienste als langjährige Feldgeschworene zeichnete der Bürgermeister Horst Kiesewetter und Enno Kempf mit einer Urkunde und einem Präsent aus. Beide sind seit 40 Jahren in der Vereinigung.


Kein Verkehrsschild

Ein Antrag der Kirchengemeinde Gauerstadt, am Pfarrgässchen das Verkehrszeichens "Kein Winterdienst - Begehung auf eigene Gefahr" aufzustellen wurde bei zwei Gegenstimmen (Norbert Wacker, Udo Trier) abgelehnt.
Die Haba-Fundgrube an der Heldburger Straße soll im August abgerissen werden, unmittelbar danach beginnt der Neubau einer Tagespflegestätte.

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