Rohrbach
Jubiläum

700 Jahre Rohrbach

Rohrbacher feiern das 700-jährige Bestehen ihrer schönen Ortschaft.
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Die Chronik lockerten Andreas Hilbig und Daniel Mechthold mit Anekdoten auf. Mechtolds Urgroßvater Ludwig war Ehrenbürger Rohrbachs.
Die Chronik lockerten Andreas Hilbig und Daniel Mechthold mit Anekdoten auf. Mechtolds Urgroßvater Ludwig war Ehrenbürger Rohrbachs.
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Mit einem Lied hatte die Singgemeinschaft die Festlichkeiten zum Doppeljubiläum "700 Jahre Rohrbach" und "125 Jahre Gesangverein Sängerlust" eröffnet. . Alle sechs Ortsvereine hätten sich ins Zeug gelegt und ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt, lobte Helfried Schreiner, unter dessen Regie der Festausschuss gearbeitet hatte.

Die Rohrbacher "Frösch" feiern, dass sich Rohrbach im Wandel der Zeit seit 700 Jahren behauptet hat. Zu diesem Jubiläum gratulierte Landrat Michael Busch. Jeder Ort habe eine unverwechselbare Geschichte. Natürlich hänge sie immer mit dem Staat, der Region sowie dem Sprach- und Kulturraum zusammen, in dem er liege.

Aber, die Geschichte jedes Orts trage auch individuelle Züge. Altes und Neues verbinde Identität und habe viel mit Tradition und Traditionsbewahrung zu tun, doch sie erschöpfe sich nicht darin. Identität beweise sich auch darin, wie dem geschichtlichen Wandel begegnet beziehungsweise wie er forciert werde, so der Landrat.



Einschnitte

Geschichtlicher Wandel vollziehe sich manchmal unmerklich und manchmal in schmerzhafter Deutlichkeit. In der jüngsten Geschichte gebe es viele Ereignisse und Entwicklungen, die allen, die sie miterlebten, noch sehr deutlich vor Augen stehen: Vor 72 Jahren das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Nazi-Diktatur, der Wiederaufbau sowie der Bau und der Fall der Mauer - damit die Trennung und die Wiedervereinigung mit den Freunden in Thüringen vor weit über 20 Jahren.

Die Geschichte von Rohrbach kenne Höhen und Tiefen. Sie erzählt von Kriegen, aber auch von Aufbau und großen Leistungen. Rohrbach ist wegen seiner alljährlichen Blütenpracht über die Coburger Landkreisgrenzen hinaus als "Dahliendorf" bekannt.


Ambiente

Es wurden viele Preise beim Wettbewerb "Das schönere Dorf - die schönere Stadt" gewonnen. 1979/1980 wurde das mit dem Sieg beim Wettbewerb gekrönt. Wobei sich die Freude über den Siegerbrunnen in Form eines Froschs bei der Bevölkerung in Grenzen hielt. Man war mit der künstlerischen Gestaltung nicht so ganz einverstanden. Was das Dorf ausmacht, ist dem n lebendigen Bürgersinn zu verdanken. Der zeichnet sich auch durch das starke Vereinsleben aus. "Wenn alle so zusammenhalten wie die Rohrbacher in der Vergangenheit, dann schafft Ihr das mit dem Markt in Grub auch."

"Über die Anfänge wissen wir, dass das heutige Jubiläum sich darauf bezieht, dass Rohrbach im Jahr 1317 in einem Neustadter Erbbuch erstmals urkundlich erwähnt wurde", erläuterte Bürgermeister Jürgen Wittmann in seinen Begrüßungsworten. Seinen Namen habe das Dorf von einem kleinen Bächlein bekommen, das nördlich des "Schrötla", einem kleinen Laubwäldchen in Richtung Lützelbuch entspringt und durch Rohrbach fließt.

Der aufstrebende Ort habe eine wechselvolle Geschichte erlebt. Die Zeiten seien oft schwer gewesen. Aber es habe auch lange prosperierende Epochen gegeben, und die Bewohner hätten immer wieder viel Tatkraft und Elan bewiesen.


Chronik zum Nachlesen

Das Wahrzeichen in dem idyllisch gelegenen Dorf seien natürlich die wunderschönen Dahlien in allen Farben sowie der Froschbrunnen. Die Einheimischen nennen die Rohrbacher auch gerne "Die Frösch", daher auch der Name des Brunnens.
Die Chronik wurde von Helfried Schreiner vorgestellt.


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