Coburg
Einweihung

54 000 Euro investiert

Der Spielplatz am Ortseingang von Seidmannsdorf hat neue Geräte erhalten: Die Stadt schaffte einen großen Motorikpark an. Die Eltern steuerten ein Klettergerüst und eine Vogelnestschaukel bei.
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Bei Eltern und Kindern kommen die neuen Spielgeräte und Sicherheitsmaßnahmen auf dem Spielplatz am Ortseingang von Seidmannsdorf gut an. An Spielplätzen dürfe nicht gespart werden, findet Baureferent Hans-Heinrich Ulmann (Fünfter von rechts). Foto: Irini Bafas
Bei Eltern und Kindern kommen die neuen Spielgeräte und Sicherheitsmaßnahmen auf dem Spielplatz am Ortseingang von Seidmannsdorf gut an. An Spielplätzen dürfe nicht gespart werden, findet Baureferent Hans-Heinrich Ulmann (Fünfter von rechts). Foto: Irini Bafas
Der Spielplatz am Ortseingang von Seidmannsdorf gilt als einer der beliebtesten der Region. Täglich besuchen ihn zahlreiche Familien und Kindergärten, beispielsweise aus Coburg, Rohrbach, Ketschendorf und auch weiter entfernten Ortschaften. Immer wieder investiert die Stadt Coburg in den Spielplatz und so stand für 2013 die Sanierung der großen Spiel- und Kletterkombination an.

520 Euro selbst gesammelt

Alles in allem 54 000 Euro hat die Stadt investiert, 520 Euro haben engagierte Eltern selbst aufgetrieben. "An Spielplätzen soll und darf nicht gespart werden, deshalb werden wir diesen hier immer wieder erneuern", betonte Dritter Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann (CSB) bei der Wiedereröffnung.
Den Spielplatz bereichert nun ein riesiger Motorikpark, der die Entwicklung der Bewegungsaktivität fördern und für die Kinder eine neue Herausforderung darstellen soll.
Das Gerät scheint bei den Kindern gut anzukommen, denn schon während der Einweihung konnten sie gar nicht genug davon bekommen und tobten sich mit großer Begeisterung darauf aus.
Für Fußballbegeisterte gibt es nun auch einen zweiten Ballfang. "Mit ihm konnten wir bei der Kirchweih letzte Woche ein wunderbares Kirchweihmatch veranstalten, ohne dabei die anderen Besucher zu stören", erzählt Tobias Narr, der den Antrag an das Grünflächenamt gestellt hatte.
Nach Wunsch der Eltern setzte sich Kerstin Narr gemeinsam mit dem Bürgervereinsvorsitzenden Stefan Heinrichs für ein Spiel- und Klettergerät für kleinere Kinder ein. Durch die 520 Euro, die sie durch eigene Sponsoren auftreiben konnten, ermöglichten sie sogar noch die Anschaffung einer Vogelnestschaukel.
Auch das Thema Sicherheit spielte bei der Sanierung eine große Rolle. Auf dem Radweg, der direkt am Spielplatz entlang führt, wurden zwei Bügel errichtet, die die Radfahrer zwingen, langsamer zu fahren. Zudem befindet sich am Gebüsch, das bisher die einzige Trennung zur schnell befahrenen Verbindungsstraße zwischen Seidmannsdorf und Ketschendorf war, ein Zaun. Diese Maßnahme sei gerade für die Kindergärten eine große Erleichterung, da nun die Kleinen nicht mehr unbemerkt auf die Straße laufen können, so Ulmann.
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