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Meeder
Haushalt

20 000 Euro für Spielplatzbau in Großwalbur

Eine ganze Liste von Wünschen bringen Bürger und Ratsmitglieder vor. Welche Prioritäten soll die Gemeinde Meeder setzen?
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Aus alt mach neu: Der Spielplatz im Meederer Gemeindeteil Großwalbur wird unter großer Eigenleistung einer Elterninitiative neu gestaltet. Dabei wird die Gemeinde das Projekt aber auch finanziell unterstützen - mit rund 3000 Euro. Foto: Berthold Köhler
Aus alt mach neu: Der Spielplatz im Meederer Gemeindeteil Großwalbur wird unter großer Eigenleistung einer Elterninitiative neu gestaltet. Dabei wird die Gemeinde das Projekt aber auch finanziell unterstützen - mit rund 3000 Euro. Foto: Berthold Köhler
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Auf 3000 Euro vorläufigen Zuschuss einigte sich der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung für die Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Großwalbur, sofern das Projekt in diesem Jahr haushaltsmäßig gedeckt ist. Die Gesamtkosten betragen 20 000 Euro, wie Christian Brückner von einer Elterninitiative mitteilte. Die Hälfte davon kann durch Geld- und Materialspenden sowie durch Eigenleistung aufgebracht werden. Eine detaillierte Kostenaufstellung ist dem Gemeinderat allerdings noch vorzulegen.

In der sachlichen Diskussion - wie übrigens während der ganzen Sitzung - kam zum Ausdruck, dass auch noch weitere Forderungen über Spielplatzbauten an die Gemeinde herangetragen werden könnten. Deshalb war das Gremium sich einig, die Verwaltung zu bitten, Regeln über künftige derartige Förderungen auszuarbeiten, um den Gleichheitsgrundsatz zu wahren, wobei es dann sein könnte, dass die Großwalburer noch mehr erhalten könnten.

Auch in Großwalbur kann im "Riedweg" die Pappelallee gefällt werden, wie Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) mitteilte. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises hat dazu die Zustimmung erteilt, wenn auch hier keine Begeisterung bestanden habe, wie Höfer sagte. Die Verkehrsgefährdung gab den Ausschlag für die Beseitigung. Ersatzpflanzungen sollen vorgenommen werden.

Im Rahmen der Dorferneuerung in Ahlstadt hat sich der Gemeinderat dazu durchgerungen, die Telekommunikationsversorgung in der Schreinersgasse, Toracker und Bockstadter Weg von oberirdischer auf unterirdische Bauweise zu verlegen. Da sich die Telekom weigert, die Kosten in Höhe von rund 5500 Euro der Umstellung von Dachständern auf Verkabelung zu übernehmen, muss die Gemeinde in die eigene Tasche greifen. Gemeinderat Norbert Gleichmann (FW) aus Herbartsdorf warnte allerdings davor, in Ahlstadt einen Präzedenzfall zu schaffen. Bürgermeister Bernd Höfer gestand nach einigem Für und Wider: "Auch ich bin hin- und hergerissen."
Groß waren die Begehrlichkeiten, als aus den Fraktionen die Wünsche für die Investitionen 2014 vorgebracht wurden. Kämmerer Helmut Hofmann zog allerdings die Handbremse, indem er genaue Daten und Kosten verlangte. Die einzelnen Wünsche seien haushaltsmäßig abzusichern. Gemeinderat Johannes Mönch (SPD) forderte unter anderem einen Jugendpfleger in Vollzeit und den Ausbau des "Elsaer Weges" in Großwalbur.

Von den Freien Wählern bat Gemeinderat Bernd Dreßel um den Ausbau des Hirtenhofes, um die Sanierung der Straße von Meeder nach Moggenbrunn, den Wasserleitungsbau in Drossenhausen und Moggenbrunn und den innerörtlichen Ausbau der Straße in Kösfeld, wobei er die Maßnahmen auf Jahre verteilt wissen wollte. Schließlich plädierte Gemeinderat Matthias Korn (CSU) dafür, für den Bauhof einige Maschinen anzuschaffen, und forderte, dass Maßnahmen, die "lange vor uns hergeschoben wurden", durchzuführen. Gemeinderat Gerald Göhring (SPD) brachte bei dem "Wust der Vorschläge" die Idee vor, eine Prioritätenliste zu erstellen.

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