Dietersdorf

120 Kinder bei "Löschis Olympiade"

Die Veranstaltung findet am 23. September in Dietersdorf statt. Im Mittelpunkt soll der Spaß stehen.
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Auch das Zielwerfen gehört zum Wettbewerb bei "Löschis Olympiade". Unser Bild zeigt die Rossacher Kinderfeuerwehr bei dieser Disziplin während eines Kinderleistungsmarsches. Foto: Archiv
Auch das Zielwerfen gehört zum Wettbewerb bei "Löschis Olympiade". Unser Bild zeigt die Rossacher Kinderfeuerwehr bei dieser Disziplin während eines Kinderleistungsmarsches. Foto: Archiv
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"Die Kinder sind Feuer und Flamme", so Bürgermeister Martin Mittag (CSU) bei der Vorstellung des Kreis-Kinderfeuerwehrtages. Dieser findet am 23. September ab 10 Uhr rund um das Dietersdorfer Feuerwehrhaus statt und trägt den wohlklingenden Namen "Löschis Olympiade". Zu Gast wird dabei ein Polit-Promi sein, nämlich Gerhard Eck, seines Zeichens Staatsekretär im Bayerischen Innenministerium.

Seßlach sei durch seine Erfolge im Feuerwehr-Nachwuchsbereich in aller Munde, meinte Mittag. Kreisbrandrat Manfred Lorenz wies auf den großen Erfolg der einzelnen Landkreiswehren hin. Die Kinderfeuerwehren seien aufgrund des demografischen Wandels und der Personalenge der Wehren die Zukunft, meinte er, was auch im neuen Feuerwehrgesetz dokumentiert sei.

Kommandant Wolfgang Brasch ließ wissen, dass zwölf Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis mit 120 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren teilnehmen werden. 40 Helfer an der Laufstrecke sind tätig. Beim Wettkampf sind sieben Stationen zu durchlaufen - sowohl als Trupp- als auch Einzelübungen -, so unter anderem ein Stiefeltransport, Zielwerfen, eine Tunnelballstrecke und Kuppelübungen. Auch "Nicht-Feuerwehr-Kinder" seien willkommen, so Brasch. Für alle werden gesellige Attraktionen geboten wie ein Karussell und eine Hüpfburg. Zudem feiert die Jugendfeuerwehr Dietersdorf am Abend ihr 20-jähriges Bestehen.

Für den Beauftragten für Kinderfeuerwehren im Landkreis, Kreisbrandmeister Detlef Schoder, steht neben dem Erlernen von Sozialkompetenz, der Brandschutzerziehung und der Gerätekunde auch die sinnvolle Freizeitbeschäftigung neben dem Spaß im Vordergrund. "In den meisten Fällen verspricht man sich dadurch eine frühe Bindung der jungen Leute an die Feuerwehr", so Kreisbrandmeister Schoder.

Förderlich in diesem Sinne ist, dass festgestellt wurde, dass die Feuerwehr ein Magnet für Kinder ist. Gab es landkreisweit im Jahr 2008 zwei Kinderfeuerwehren, so sind es nunmehr 17 mit 170 angemeldeten Kindern.
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