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Bundestagswahl

Bundestagswahl 2017: Wer hat die AfD gewählt?

Die AfD hat bei der Bundestagswahl 2017 13 Prozent erreicht. Doch wer hat die Partei eigentlich gewählt?
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Beatrix von Storch, stellvertretende Parteisprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD), fotografiert am 24.09.2017 auf einer Wahlparty in Berlin im Beisein von Alexander Gauland, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD, 2.v.r.). Foto: Bernd Von Jutrczenka/dpa
Beatrix von Storch, stellvertretende Parteisprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD), fotografiert am 24.09.2017 auf einer Wahlparty in Berlin im Beisein von Alexander Gauland, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD, 2.v.r.). Foto: Bernd Von Jutrczenka/dpa
Die AfD zieht in den Bundestag ein. Die Partei rechts der Union hat 13 Prozent geschafft und ist damit die drittstärkste Kraft im Parlament. Doch wer hat die AfD eigentlich gewählt?

Die AfD ist im Osten Deutschlands zweistärkste Partei geworden - bei den ostdeutschen Männern schnitt die Partei sogar am besten ab.


Ostdeutsche Männer wählten AfD

Laut Infratest dimap machten insgesamt 26 Prozent der ostdeutschen Männer ihr Kreuzchen bei der AfD, bei den Frauen waren es 17 Prozent. Zum Vergleich: Im Westen votierten 13 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen für die AfD.

Insgesamt erreichte die AfD in den Ost-Ländern und dem Osten Berlins 21,5 Prozent der Stimmen, wie der MDR nach Infratest dimap berichtet.

Wahlsieger ist auch im Osten die Union mit 26,5 Prozent, die Linke bekommt demnach 16,5 Prozent und die SPD 14,5 Prozent der Stimmen. Die FDP erreicht 8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6 Prozent.

Gera entwickelt sich unter den kreisfreien Städten und Landkreisen zur Thüringer AfD-Hochburg. In der ostthüringischen Stadt bringt es die AfD nach der Auszählung von drei Viertel der Wahlbezirke auf 30 Prozent der Zweitstimmen. Die CDU folgt auf Platz 2 mit 21,9 Prozent und die Linke mit 19,8 Prozent.