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Unfall

Oberfranken: Schwerer Unfall auf der Autobahn - Kleintransporter umgekippt

Im Landkreis Bayreuth ist es am Mittwoch auf der A9 zu einem schweren Unfall gekommen.
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Symbolfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa
Symbolfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

Am Mittwochmittag ereignete sich ein größerer Verkehrsunfall auf Höhe der Anschlussstelle Weidensees Richtung München.

Ein 54-jähriger Pole scherte laut Polizeibericht im Rahmen eines Überholmanövers mit seinem Pkw Volvo auf die linke Fahrspur aus und touchierte den von hinten mit hoher Geschwindigkeit ankommenden 49-jährigen Fahrers aus Berlin mit seinem Porsche, wodurch dieser die Kontrolle über seinen Sportwagen verlor und quer in das Heck eines davor fahrenden Kleintransporters hineinschleuderte.

Der 59-jährige polnische Kleintransporter-Fahrer kam ebenso ins Schleudern, prallte gegen die Betonleitwand und kippte mit seinem Fahrzeug danach um. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Porsche-Fahrer sowie der Fahrer der Kleintransporters mittelschwere Verletzungen und wurden durch das BRK in ein Krankenhaus gebracht.

Der quer liegende Kleintransporter blockierte zwei Fahrspuren. Die Bergungs- sowie Reinigungsarbeiten nahmen längere Zeit in Anspruch. Der Verkehr wurde zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam nur zu leichten Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren neben der Verkehrspolizei Bayreuth die umliegenden Feuerwehren, die Autobahnmeisterei Trockau und das THW.

Der Gesamtschaden wird mit etwa 96000 Euro beziffert. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch grobes Fehlverhalten beim Überholen eingeleitet.

Bitte beachten: Rettungsgasse bilden!

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