Pegnitz
Veldensteiner Forst

A9: Drei Unfälle hintereinander an der gleichen Baustelle im Kreis Bayreuth

Im Baustellenbereich beim Veldensteiner Forst kam es auf der A9 am Freitagvormittag zu drei Unfällen innerhalb kurzer Zeit.
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Im Baustellenbereich beim Veldensteiner Forst kam es auf der A9 am Freitagvormittag zu drei Unfällen innerhalb kurzer Zeit. Baustellenbereich Symbolbild, Foto: Stefan Puchner/dpa
Im Baustellenbereich beim Veldensteiner Forst kam es auf der A9 am Freitagvormittag zu drei Unfällen innerhalb kurzer Zeit. Baustellenbereich Symbolbild, Foto: Stefan Puchner/dpa
Am späten Freitagvormittag musste ein 63-jähriger Laufer auf der A9 im zweispurigen Baustellenbereich in Richtung Bayreuth unmittelbar vor der Ausfahrt Pegnitz verkehrsbedingt die Geschwindigkeit seines Seats verringern. Dies bemerkte der nachfolgende 53-jährige Münchner Kleintransportfahrer zu spät und fuhr trotz Vollbremsung noch leicht von hinten auf.

Da beide Fahrzeuge noch fahrbereit waren, wurde die Unfallaufnahme auf die naheliegende Rastanlage verlegt und somit konnten größer Verkehrsbehinderungen noch vermieden werden. Bei diesem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 4.000 Euro.

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Nur kurze Zeit später wollte ein 55-jähriger Oberpfälzer mit seinem Sattelzug, welcher mit frischem Teer beladen war, die Autobahn an der Baustellenausfahrt Weidensees verlassen. Als dieser vom Gas ging, erfasste ein 67-jähriger Fahrer aus Creussen mit seinem Damiler, Viano die Situation nicht mehr rechtzeitig und prallte trotz einer schnellen Ausweichbewegung mit seiner vorderen, rechten Front in den Sattelauflieger.

Die Fahrzeuge blieben auf der rechten Fahrspur liegen. Sofort bildete sich ein Stau von annähernd 10 Kilometern Länge. Am Lkw entstand ein verhältnismäßig geringer Schaden von etwa 2.000 Euro, während der Mercedes mit rund 15.000 Euro einen Totalschaden erlitt. Da bei beiden Unfällen niemand verletzt wurde, wurden die beiden Unfallverursacher vor Ort verwarnt.

Und damit nicht genug: wieder kurze Zeit später kam es zu einem dritten Auffahrunfall, als ein Lkw-Fahrer den zähfließenden Verkehr zu spät bemerkte und leicht auf einen vor ihm fahrenden Kleintransporter auffuhr. Auch hier wurde niemand verletzt und der Verursacher wurde gebührenpflichtig verwarnt. Die Schadenshöhe wird auf rund 1000 Euro geschätzt.


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